Regatta-News

Fünf deutsche Siege bei sechs German Open

96. Flensburger Fördewoche und Deutsche Meisterschaft im Seesegeln

Lars Bolle am 11.09.2006

Guter Start der "HLL Hanseatic Lloyd" (Plump/Bremen/rechts). Mit Taktiker Marcus Wieser (frisch gekürter Drachen-Goldcupsieger) wird der IDM-Titel angepeilt

Fotostrecke: Fünf deutsche Siege bei sechs German Open

Sind "Hanseatic Lloyd", "patent3" und "no limts" noch zu stoppen? Abschluss der German Open der Klassen X-35, X-99, X-79, J/80, J24 und Sportboote und Zwischenstand der Internationalen Deutschen Seesegelmeisterschaften.

Mit fünf deutschen und einem dänischen Titelträger endet die German-Open-Serie im Rahmen der 96. Flensburger Fördewoche nach drei perfekten Segeltagen. "Wir hatten schon Samstag alle sechs German Open mit fünf Wettfahrten und einem Streicher unter Dach und Fach, aber wir freuen uns, dass auch zum Abschluss noch einmal Wind aufkam", so Organisationsleiter Claus Otto Hansen, der zusammen mit Hans-Joachim Andresen die Wettfahrten souverän leitete. Während die sechs German-Open-Sieger am Sonntag ihren Titel feiern konnten, fällt die Entscheidung bei der 10. Internationalen Deutschen Seesegelmeisterschaft (IDM) erst in der Nacht von Donnerstag auf Freitag bei der Langstrecke (Start 18 Uhr/Länge: 80sm), die 1,5fach gewertet wird und nicht zu streichen ist.

Mit einer souveränen Führung von sieben Punkten geht die "HLL Hanseatic Lloyd" (Christian Plump/Bremen) mit dem viermaligen Europa— und zweimaligen Weltmeister Markus Wieser als Taktiker an Bord am Donnerstag auf die entscheidende Langstrecke. Dazu wird Wieser, der Montag bis Mittwoch bei seiner Familie auf Mallorca verbringt, wieder eingeflogen. Der gebürtige Münchener reist dann am Freitag nach der Langstrecke wieder Richtung Mittelmeer zur TP 52-Regatta und zwei weiteren Events, bevor er am 2. Oktober nach Berlin zur Drachen-IDM nach Deutschland zurückkehrt. "Es ist zur Zeit etwas eng", so der Jetsetter Wieser, der auch zum Flensburger Auftakt gerade rechtzeitig vom Drachen Goldcup aus der Bretagne (allerdings mit dem WM-Titel im Gepäck) angereist war.

Der "Hanseatic Lloyd"-Einsatz dürfte wohl eher einer der seltenen Auftritte des Ausnahmeseglers in der IMS-Szene bleiben. "Ich glaube nicht an das IMS-Segeln, sondern an Einheitsklassen", so Wieser, der natürlich seinen Ausflug in die IMS-Szene auf der Ostsee dennoch mit dem IDM-Titel krönen möchte. Bisher gelang es, "Transit Express" (Nils Springer/Arnis) und den zweimaligen Deutschen Meister und Titelverteidiger "L+M Hispaniola" (Horst Mann/Kiel) auf Distanz zu halten.

In der Klasse IMS II liegt die "patent3" (Jürgen Klinghardt/Bremen), die bei der WM im Rahmen der Rolex Baltic Week Platz drei belegt hatte, knapp vorn. Nach den Siegen bei der Maior, der Flensburger Frühjahrswoche, der Kieler Woche (Kiel-Cup, Senatspreis, Kaiserpokal) und Platz drei bei der WM scheint die Bremer-Lübecker-Mischung auch den IDM-Titel zu holen. "Wir haben eine erfahrene Crew und wohl auch richtig gebastelt", freute sich Jürgen Klinghardt. Mit Jörg Waschek (erfahrener Bénéteau- und X-382-Segler) an der Pinne und Bernd Deier (einst Taktiker bei Dirk Manno) sind zwei feste Größen bei Klinghardt genannt. Ohne "Vihuela" (dieses Jahr mit Jan Hinrichs) und "Static Electric" (Heiko Paesler/Bremen) fehlen zwar zwei starke Konkurrenten in Flensburg, aber "CG Mer" (Oliver Leu/Heilgenhafen) nur einen Punkt dahinter, "Westwind" (Peter Süselbeck/Oberhausen) und "Chaos quarante" (Thomas Nielsen/Eckernförde) können "patent 3" das Leben schwer machen. "Allerdings haben wir ein enormes Schwachwind-Problem", grenzt Kai von Berg, Steuermann der "Westwind", die eigenen Chancen vor der entscheidenden Langstrecke ein. Insgesamt entwickelt sich die Klasse IMS II zur Problemklasse, die schwer um ihren Meisterschaftsstatus kämpfen muss.

In der Klasse IMS III/IV führt seit dem ersten Tag der amtierende Deutsche Meister "no limits" (Lars&Sven Christensen/Flensburg). "Es sieht gut aus", gab dann auch der zurückhaltende Lars Christensen zu. Der dritte deutsche Titel würde den Abschied aus der X-332 abrunden. Der Sieg des Flensburger Sparkassen-Cups (erfolgreichste IMS-Yacht am zweiten Wettfahrttag) lieferte zumindest schon einen Grund, um zur Halbzeitbilanz zu feiern. Welcher Bootstyp folgt, ist noch nicht entschieden. Die Christensen-Brüder wollen erst ihre X-Yacht verkaufen und dann neu einsteigen. Die zur Zeit hoch gehandelte X-35 dürfte es wohl nicht werden. "Das ist finanziell eine andere Liga", so Lars Christensen.

Mit vier Punkten vor der "Chinnok" (Friedrichsen/Flensburg), sieben vor der "Cala Ventinove" (Wenzel/Bremen) und sogar 18,5 Punkten Vorsprung vor dem amtierenden Weltmeister "Froschkönig" (Amlong/Schwedeneck) gehen die Flensburger Donnerstag auf die Langstrecke. Diese Vier werden den Titel - wie fast alle Regatten in der Klasse IMS III/IV in den vergangenen zwei Jahren - unter sich ausmachen. Nur der Weltmeister rechnet nicht mehr mit der Wende zu seinen Gunsten. "Die Chancen sind klein. Und so schlecht wie hier bin ich noch nie gesegelt, zumindest die letzten 15 Jahre nicht mehr", so Amlong.

Bei den X-35 waren die Dänen um Steuermann Peter Bolvig eine Klasse für sich. Der gerade frisch gekürte WM-Dritte verwies den WM-Sechsten Dirk Manno auf Platz zwei. "Mit Platz zwei kann ich leben, aber das aggressive Segeln war zuviel", haderte Manno mit der Härte seiner Mitstreiter. Eine lange Protestnacht war am Samstag die Folge. An die 20 Proteste bei zehn Teilnehmern sollen eingereicht worden sein. Viel verändert hat sich dadurch in der Rangliste nicht. Dritte wurde die Lübecker "Robinson" (Timo Jacobs) punktgleich mit der "Excitement von Christian Dreyer (Kiel). Trotz der harten Gangart während der Wettfahrt beschlossen die Flensburger und Kieler Crews ein gemeinsames Wintertraining. "Wir planen Trainingswochenenden bis in den Dezember. Deswegen bleiben die Kieler und Lübecker hier und überwintern in der Sonwik", so Toms Ross, der mit seinem Abschneiden vor Flensburg natürlich nicht zufrieden war. Doch bis zum großen Ziel (WM 2006 vor Kiel) ist ja noch Zeit. Der Starboot-Silbermedaillengewinner von 1984, Achim Griese, kann sich auch häufigere Auftritte in der X-35 vorstellen. Nach einem misslungenen Auftakt fand Griese immer besseren Kontakt zur X-Yacht und landete auf Rang fünf.

In der X-99 war die "Immac Baltic Bay" von Christian Soyka (Itzehoe) nicht zu stoppen. Nachdem sich die X-en aus der IDM verabschiedeten und aus der IMS II-Wertung fielen, zog Soyka einsam seine Kreise. Ganze neun Yachten bei der German Open waren allerdings nicht die Teilnehmerzahl, die sich die Klasse erhofft hat.

Bei den X-79 wehrte sich Bernd Zeiger mit der "Sextanten" erfolgreich gegen die dänische Übermacht. Der German Open-Sieger von 2004 vor Neustadt sicherte sich in diesem Jahr bereits den Kieler-Woche-Sieg und nun auch den German-Open-Titel. " Vor Flensburg hatten wir erstmals die richtigen Windbedingungen", so Zeiger, der sich für die German Open mit Thomas Ebler (36 Jahre) auch einen Dänen an Bord geholt hat. "Man kann ohne einen Dänen an Bord gar nicht gegen all die Dänen gewinnen", flachste Zeiger über die dänische Phalanx in der X-79-Klasse. "Mit den Rängen 3 und 1 am Abschlusstag und "Jobdk" immer hinter uns, war alles klar", so Zeiger.

In der Klasse J24 - mit 28 Startern das stärkste Feld — steuerte der Neuseeländer Greg Wilcox die "Rotoman" zum Titel. Der OK-Jollen-Weltmeister von 2002 hat sich nahtlos in das "Rotoman"-Erfolgsteam eingefügt. Trotz eines Aussetzers in der fünften Wettfahrt (Platz 21 und Streicher) reichte es zum Gesamtsieg. Die Dauerrivalen Stefan Karsunke (Hamburg), Manfred König (Hamburg), Peer Kock (Hamburg) und Jan Kähler (Kiel) folgten auf den Plätzen. "Bei der fünften Wettfahrt haben wir nur noch über uns selbst gelacht. Einmal die falsche Seite gewählt und lausig im Windloch liegen geblieben", nahm die "Rotoman"-Crew wie Philip Nann den Ausrutscher mit Humor. Sie konnte es sich leisten.

Bei den J/80 beherrschte die Kieler Flotte die German Open. Am Ende hatte Martin Menzner mit seiner "Pike" den Bug vorn. "Wir gingen punktgleich ins letzte Rennen und sind so zeitnah ins Ziel gekommen, dass wir beide nicht wussten, wer gewonnen hat. Aber das Bier haben sie schon einmal zusammengetrunken, so Peter Hecht, Steuermann der "Needles and Pins" (Uli Münker/Kiel/KYC). "Männersache" (Hans-Ulrich Kriegel) rundet den absoluten Kiel-Erfolg ab. Auf Rang sieben landete Jürgen Waldheim, der gerade zum neuen 505er-Präsidenten gewählt wurde. "Ich versuche, in zwei Klassen aktiv zu sein, auch wenn die Zeit natürlich knapp wird", so Waldheim, der für Potsdam und Laboe antritt.

Bei den German Open der Sportboote verpasste Christof Becker mit seiner "Si!" (Esse 850) den Titel, den sich Jörn Petry mit seiner Melges 24 "Haiopei" sicherte, um einen Punkt. Die Melges hat sich europaweit als Einheitsklasse etablieret, nur in Deutschland tut sich die teuere Rüsselboot-Klasse schwer, so dass die Melges vor Flensburg bei den Sportbooten mitsegelte. "Es ist doch schön, dass so verschiedene Boote gegeneinander antreten. Es sind alle Geschwindigkeitsfreaks, und das verbindet. Es ist schönes Segeln", gewinnt Manfred Schreiber der Mischung Positives ab. Der Schleswiger belegte mit seiner "Bull-y-hoo (Bull 7000) Rang drei, auch wenn er am Abschlusstag "den Wind nicht verstand", so Schreiber. Becker hatte seine Esse 850 auf einem kleinen Foto in einer Fachzeitschrift gesehen und sich sofort verliebt. Dass er das Boot zusammen mit seiner Frau Claudia beherrscht, zeigte er vor Flensburg.

Am Donnerstag greifen dann auch 19 Swans bei der 12. Swan Baltic Sea Challenge in das Geschehen ein. "Es ist enorm, dass trotz der Rolex Swan Week vor Sardinien 19 Schwäne in Flensburg starten", freute sich Organisationsleiter Claus-Otto Hansen über den Zuspruch der eleganten Yachten, die nach der Eröffnungsfeier am Mittwoch Donnerstag mit der Langstrecke beginnen.

So geht es weiter:
Flensburger Fördewoche:
Donnerstag, 14. Sept., 9 Uhr: Swan-Förde-Cup
Freitag, 15. Sept., 13.30 Uhr: 17111-Transit-Logist-Cup
Samstag, 16. Sept., 10 Uhr: Flensburger Pilsener-Cup
Blaues und Blau-Gelbes Band der Flensburger Förde.

IDM:
Donnerstag, 14. Sept., Langstrecke (ca. 80 sm), Start: 18 Uhr.
Samstag, 16. Sept., Siegerehrung um 18 Uhr.

12. Swan Baltic Sea Challenge: 13. bis 16. Sept.
Mittwoch, 13. Sept., 9 Uhr: Langstrecke
Freitag, 15. Sept., 13.30 Uhr Mittelstrecke
Samstag, 16. Sept., 13.30 Uhr Mittelstrecke

Ergebnisse der 96. Flensburger Fördewoche
Internationale Deutsche Seesegel-Meisterschaft
(Zwischenstand nach den sieben Kurzwettfahrten)

Klasse IMS I:
"Hanseatic Lloyd" (Christian Plump, Bremen/Evento 46/Kieler Yacht-Club) 7 Punkte, 2. "Transit Express" (Nils Springer, Claus-Willy Schmidt, Arnis/Luffe 43/Arnisser Segel-Club) 14, 3. "L+M Hispaniola" (Horst Mann, Kiel/Evento 42/Yacht-Club Strande) 15, 4. "Unique" (Dr. Bernd Kriegel, Kiel/J/V 49/Kieler Yacht-Club) 29, 5. Huppes X" (Philipp Rotermund, Meggen, Ulrich Huber (Schweiz)/X-43/Flensburger Segel-Club) 29, 6. "Sixty 4" (Alv Gundlach, Rendsburg/IMX-40/Kieler Yacht-Club)31.

IMS II:
"patent3" (Jürgen Klinghardt, Bremen/X-332 Sport/NRVerein, LYC) 11 Punkte, 2. "CG Mer" (Oliver Leu, Heiligenhafen/X-37/Orthmühler Regatta Club) 12, 3. Westwind" (Peter Süselbeck, Oberhausen/GrandSoleil37BC/YC Gode Wind)17, 4. "Chaos quarante" (Thomas Nielsen, Eckernförde/Dufour 40 Spezial/SC Eckernförde) 22, 5. "JuxBox" (Jan Meincke, Kiel/X-382/Möltenorter Seglerkameradschaft , Deutscher Hochseesportverband HANSA) 29, 6. "Varuna Xpress" (Kai Haupthoff, Fahrdorf/X-332 Sport/Segelclub Eckernförde) 35.

IMS III:
1."No Limits” (Sven Christensen, Lars & Sven Christensen, Harrislee/X-332/Segel-Sport Flensburg Harrislee) 8 Punkte, 2. "Chinook" (Johann Friedrichsen, Flensburg/X-332/Flensborg Yacht Club) 12, 3. "Cala..Ventinove" (Uwe Wenzel, Bremen/Dehler 29/Wassersportverein Aumund) 15, 4. "Froschkönig" (Detlef Amlong, Schwedeneck/Optima 101/106/Sportvereinigung Friedrichsort ) 26,50, 5. Mandus Helmholt" (Jörg Inselmann, Bremen/DEHLER 34/Segelclub "Weserstrand") 37, 6. "Caelestia” (Olaf Höhn, Lütjenburg/Sun Fast 32 I/Hohwachter Yacht-Club) 39.

German Open (Endstände)
Sieben Wettfahrten mit einem Streicher
X-35:
1. "Plan B" (Peter Bolvig/DEN) 12 Punkte, 2."Mann O Mann” (Dirk Manno/SVF/Flensburg) 16, 3. "Robinson” (Tim Jacobs/LYC/Lübeck) 24, 4."ExcitemenT” (Christian Dreyer/FSC/Flensburg) 24, 5. "Celox” (Andreßen/FSC/Flensburg) 29, 6. "Irresistible 3” (Kunio Yamada/JPN) 33.

X-99:
1. "Immac Baltic Bay" (Christian Soyka/SVI/Itzehoe) 10 Punkte, 2. Staerekassen” (Henrik Staersholm/DEN) 14, 3. "ex&hopp” (Michael Schulz/GYC/Greifswald) 17, 4."Tina Troi X” (Dr. Gorch Stegen/WVM/Mönkeberg) 20, 5. "Fix wie Nix” (Martin Christiansen/YCS/Strande) 27, 6. "Just for Sail” (Olaf Bohl/YCS/Strande) 33.

X-79:
1.”Sextanten" (Bernd Zeiger/Kiel/WSCW) 11 Punkte, 2. "Cirkeline" (Morten Reinhold/DEN) 20, 3. "Jobdk" (Thomas Sörensen/DEN) 21, 4. "MaMas petit" (Mathias Siemens/Helgoland) 24, 5. "elvström-sobstad.dk" (Lars Nordbjerg/DEN) 26, 6. "Ferun" (Lutz Boguhn/Flensburg/FSC) 35.

J24:
1."Rotoman” (Greg Wilcox/Hamburg/BSC) 16 Punkte, 2. "Max Bahr” (Stefan Karsunke/Hamburg/BSC) 19, 3. "Vitesse” (Manfred König/Hamburg) 21, 4. "Bay-Bee” (Peer Kock/Hamburg/MSC) 27, 5. "United 5” (Jan Kähler/Kiel/ASC) 31, 6. "HeRo" (Johannes Hauptmann (Berlin) 46.

J/80:
"Pike" (Martin Menzer/Volker Breust/ Kiel/KYC) 9, 2. "Needles and Pins" (Peter Hecht/Ulrich Münker/Kiel/KYC) 10, 3. ”Männersache” (Hans-Ulrich Kringel (Kiel/SYC) 22, 4. "Unicorn" (Bernd Blombach/Kiel/ASC) 23, 5. "Galaxie" (Andreas Michelsen/Eckernförde) 37, 6. "True Grit" (Dr. Andreas Rose/Kiel) 37.

Sportboot:
1."Haiopei" (Jörn Petra/FSC/Flensburg) 10 Punkte, 2. "Si!” (Christof Becker/KYC/Kiel) 11, 3. "Bully-y-hoo" (Manfred C. Schreiber (SSC/Schleswig) 15, 4"Pflaumenkomplott" (Claus-Peter Duus/FSC/Flensburg) 26, 5. "Black Perl" (Bernhard Kämpf/Berlin/Brenta 24) 30,50, 6. "Gansta of Luv" (Robert Jacobsen/GYC/Gelting) 33.

Lars Bolle am 11.09.2006

Das könnte Sie auch interessieren


Fotostrecken

Neueste Downloads

Yachttests


Reise-Reportagen


Ausrüstung


Gebrauchtboottests


    ANZEIGE

    Weitere News und Angebote

Neue Videos


Aktuelle Artikel bei YACHT online