Regatta-News

Eng, enger, Dover

Das Racer-Rudel hat die Meerenge fast erreicht. "Assa Abloy" führt. Alle Boote segeln noch in Sichtweite

Matthias Beilken am 27.05.2002

Zur Zeit auf Platz drei:

Dass es eng werden würde, war allen klar. Trotzdem ist die Belastung für die Nerven der Segler extrem hoch: Zum einen wegen der immer noch haarträubenden Bedingungen in Englischen Kanal.

Denn da sind immer noch Starkwind, Berufsverkehr und starke Tidenströme angesagt. Und zum anderen wegen der Situation im Classement: So muss die deutsche "illbruck" die Konkurrentin "Assa Abloy" um mindestens einen Platz schlagen, um der Schwedin die letzte theoretische Chance auf den Sieg zu nehmen. Allein: "Assa" führte beim letzten Position Report. Die "illbruck" hingegen ist fünfte.

Allerdings liegen zwischen der führenden "Assa Abloy" und der sechtplazierten "SEB" gerademal vier Seemeilen. Auf dieser vorletzten Etape geht es um fast alle der Crews viel, entweder um den Gesamtsieg, um die Chance auf Ebendiesen oder auf einen Podiumsplatz. Da bleibt kein Auge trocken: Die Teams werden sich nicht mal mehr Zentimeter schenken. Eine Entzerrung mit der Zeit ist während dieses Abschnitts ebenfalls nicht zu erwarten. mit Und nach Passieren der Straße von Dover liegt nämlich etwa die halbe Strecke bereits im Kielwasser der Racer.

Lediglich die Norweger auf "Djuice" und die Damen auf "Amer Sports Too" segeln mit einem entspannenden Abstand zum Feld: Knut Frostads Crew hatte beim letzten Positions - Update einen Rückstand von 21 Seemeilen auf die führende "Assa", die von Lisa McDonald sogar 72.

Matthias Beilken am 27.05.2002

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