Bermuda 1000

Dreikampf an der Spitze: Herrmann macht Druck

Boris Herrmann ist mit „Malizia II“ stark ins Rennen von Douarnenez rund Azoren und zurück nach Brest gestartet, ringt mit Simon und Davies um die Führung

Tatjana Pokorny am 10.05.2019
Boris Herrmann – Team Malizia
Eliza Chohadzhieva

Gelungener Start ins Bermuda-1000-Rennen für Boris Herrmann auf "Malizia"

Knapp einen Tag nach dem Start ins Bermuda-1000-Rennen hat sich Boris Herrmann mit „Malizia II“ in der Spitzengruppe der 17 Imoca-Solisten positioniert. Auf dem Weg zum ersten Etappenziel lag der Wahlhamburger am Freitagmittag mit berechneten rund drei Seemeilen Rückstand auf den führenden Sébastien Simon auf „Arkéa-Paprec“ auf Platz zwei. Weniger als eine Seemeile dahinter machte Rennfavoritin Samantha Davies auf „Initiatives – Coer“ das Trio in Front komplett. Die drei Topskipper belauerten sich aus knapper Distanz, während sie dem Wind entgegensegelten, der in einigen Stunden aus West einsetzen soll.

Boris Herrmann – Team Malizia

Heckansicht von "Malizia II"

Ein kurzer Clip mit den Startszenen vom Donnerstag

Boris Herrmann vermeldete vom Boot, das in den frühen Morgenstunden auch schon einmal die Spitzenposition innehatte: „Ich bin dabei, Paprec zu jagen – das Boot ist schnell! Es wird anspruchsvoll bis zum Fastnet-Felsen." Mit Bootsgeschwindigkeiten um zehn Knoten waren die Foiler am Wind zunächst noch vergleichsweise langsam unterwegs. So blieben auch ein paar Momente, um sich über die Segelbedingungen zu freuen, die Boris Herrmann als „wundervoll“ bezeichnete. Die ersten Boote werden Samstagmorgen am berühmten Fastnet-Felsen erwartet. Danach geht es auf Kurs Azoren.

Hier geht es zu den Zwischenständen.

Boris Herrmann – Team Malizia

Startszene vom Donnerstag

Tatjana Pokorny am 10.05.2019

Das könnte Sie auch interessieren


Fotostrecken

Neueste Downloads

Yachttests


Reise-Reportagen


Ausrüstung


Gebrauchtboottests


Neue Videos


Aktuelle Artikel bei YACHT online