Jules-Verne-Trophäe

Der vierte Rekord in einem Monat

Françis Joyons "Idec Sport" hat mit der Kap-Hoorn-Passage die vierte Bestmarke in nur einem Monat geknackt. Und wie! Der Atlantik-Endspurt ist eingeläutet

Tatjana Pokorny am 12.01.2017
Jules Verne Trophäe 2016/2017
Idec Sport

"Idec Sport"-Crew passiert Kap Hoorn

Jules Verne wäre sehr beeindruckt: Françis Joyon und seine "Idec Sport"-Crew haben bei ihrer Jagd auf die Jules-Verne-Trophäe für die schnellste Weltumrundung unter Segeln den vierten Rekord ersegelt! Um 5 Uhr morgens deutscher Zeit passierte das Sextett auf dem Trimaran am 12. Januar Kap Hoorn und damit das dritte und letzte Kap auf dem Weg zurück zur Start- und Ziellinie bei Ouessant in Frankreich. Der atlantische Endspurt ist eingeläutet. Die letzten knapp 7.000 Seemeilen der am 16. Dezember begonnenen Rekordjagd laufen.

"Idec Sport" greift nach Jules Verne Trophäe

Rekord Nummer vier für Françis Joyon und die "Idec Sport"-Crew: Kap Hoorn passierten die Männer nach weniger als 27 Tagen auf See am frühen Donnerstagmorgen

Für den großen Teilabschnitt von der Startlinie bei Ouessant bis Kap Hoorn haben Françis Joyon, Clément Surtel, Sébastien Audigane, Bernard Stamm und Gwénolé Gahinet nicht mehr als 26 Tage, 15 Stunden und 45 Minuten benötigt. Wie imposant diese Leistung ist, zeigt der Vorsprung zu diesem Zeitpunkt auf den bestehenden Jules-Verne-Rekord von "Banque Populaire V" aus dem Jahr 2012. Joyons Männer erreichten Kap Hoorn etwa vier Tage, sechs Stunden und 35 Minuten schneller als damals Loïck Peyron und sein Team. Diesen recht komfortablen Vorsprung nehmen Joyon und seine Mannschaft nun mit auf die atlantische Zielgerade.

Jules Verne Trophäe 2016/2017

"Idec Sport"-Crew setzt Bestmarke auf Bestmarke. Jetzt ist der atlantische Endspurt eingeläutet

Jules-Verne-Rekordjäger Fançis Joyon

"Idec Sport" hat seit dem Start des laufenden Jules-Verne-Rekordversuchs 18.332 Seemeilen mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 28,7 Knoten absolviert. Bei dem Tempo wirkt es fast wie ein kleines Wunder, dass der Mannschaft dennoch ein paar schöne Kap-Hoorn-Fotos gelungen sind. Dort allerdings herrschten so moderate Bedingungen, dass kurz Zeit für ein historisches Foto-Shooting blieb. 

Tatjana Pokorny am 12.01.2017

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