Rolex Sydney Hobart

Blitzstart für "Varuna VI" in den Weihnachts-Klassiker

Die 72. Auflage des Rolex Sydney Hobart läuft. Nach einem anfänglichen "Stolperer" liegt die Favoritin "Wild Oats XI" vorn, "Varuna VI" stark in den Top Ten

Tatjana Pokorny am 26.12.2016
Rolex Sydney Hobart Race 2016
Rolex

Positionen nach 8 Stunden

Die üblichen Verdächtigen liegen nach den ersten Stunden bei der 72. Auflage des Rolex Sydney Hobart Race in Führung. Zwar hatte die Crew der legendären Oatley-Familie auf "Wild Oats XI" den Start verpatzt und sich zunächst hinter Antony Bells "Perpetual Loyal" einreihen müssen, doch inzwischen ist die Hackordnung wieder hergestellt. Der australische Maxi "Wild Oats XI" führt die Flotte der 88 Yachten auf dem Weg nach Tasmanien an, dicht gefolgt von der neuseeländischen Rivalin "Perpetual Loyal".

Rolex Sydney Hobart Race 2016

Die Positionen der Yachten nach den ersten acht Stunden der 72. Auflage des Langstrecken-Klassikers

Auffällig stark präsentierte sich in dieser frühen Phase des Rennens in idealen 12 bis 13 Knoten nordöstlicher Winde Jens Kellinghusens "Varuna VI". Die Ker 56 hielt bei eindrucksvoller Bootsgeschwindigkeit von knapp 20 Konoten mit den großen Maxis mit. Die 14-köpfige Crew mit dem spanischen Navigator und viermaligen Volvo-Ocean-Race-Teilnehmer Guillermo Altadill lag am Morgen des zweiten Weihnachtstages auf Platz neun.

Rolex Sydney Hobart Race 2016

Die "Wild Oats XI"-Crew verpatzte den Start, setzte sich dann aber schnell wieder an die Spitze des Feldes

Traumbedingungen für die 88 Boote und ihre Crews: Die 72. Auflage des Weihnachtsklassikers hat in Sydney begonnen. Hobart ruft...

Einen schwarzen Tag erwischte Skipper Ludde Ingvall auf dem Super-Maxi "CQS", der plötzlich auf der Seite lag und seiner Crew noch im Hafen von Sydney bange Momente bescherte. Ingvall berichtete später, dass eine andere Yacht sich seinem Boot mit Wegerecht genähert und sein Team zur Wende gezwungen hätte. Dabei versagte der Hauptmotor für den Hydraulikantrieb auf der "CQS". Ohne Hydraulikantrieb konnte die Crew ihren riesigen Neigekiel nicht rechtzeitig auf die andere Seite bringen. Das Boot legte sich in einem gefährlichen Winkel auf die Seite, während die Crew fieberhaft versuchte, den Kiel manuell wieder in die richtige Position zu hieven. Es war nicht der Auftakt, den sich Ingvall vor den Augen Hunderttausender Schaulustiger im weihnachtlichen Sydney gewünscht hatte. Bei dem Vorfall hat "CQS" (Ex-"Nicorette", umgebaut von einem 90- zu einem 100-Fußer) einen Teil eines Foils verloren, doch Ingvall sagte, das sei "kein großes Problem".

Rolex Sydney Hobart Race 2016

Schreckminuten für Ludde Ingvalls Crew auf "CQS": Der 100-Fußer legte sich nach Hydraulikversagen bedenklich auf die Seite

Drei der 88 Yachten sind bereits aus dem Rennen: "Die australische "Freyja" blieb direkt im Hafen. Die Crews der "Dare Devil" und "Patrice" gaben die Langstrecke auf See auf. Die verbliebene Flotte von 85 Yachten segelt mit südlichem Kurs dem Zielhafen Hobart entgegen.

Hier geht es zum Live-Tracker.

Rolex Sydney Hobart Race 2016

Schöne Startszene in Sydney: "Wild Oats XI" eröffnete die Langstrecke überraschend schwach, machte dann aber schnell wieder Boden gut

Tatjana Pokorny am 26.12.2016

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