52 Super Series

"An manchen Tagen bist du der Hammer, an anderen der Nagel"

Verkehrte Welt in der Super Series: Titelverteidiger Quantum Racing ist nach Tag 1 vor Puerto Sherry Letzter. "Povezza" führt, "Platoon" auf Platz vier

Tatjana Pokorny am 19.06.2019
52 Super Series
Nico Martinez / 52 Super Series

Royal Cup in der Bucht von Cadiz: Die türkische "Provezza" führt das Feld zum Auftakt an

Überraschender Auftakt zur zweiten Regatta der 52 Super Series 2019: Nach den ersten beiden Wettfahrten liegt Ergin Imres türkische "Provezza" mit einem Punkt Vorsprung vor dem italienischen Team auf "Azzurra" in Führung. Harm Müller-Spreers "Platoon" eröffnete die Regatta um den Royal Cup als Vierte. Mit einem Fehlstart stiegen die Titelverteidiger vom Team Quantum Racing vor Puerto Sherry ins Rennen ein. Die Mannschaft von Doug deVos startet ihre Aufholjagd heute vom achten und letzten Platz aus.

52 Super Series

Imposante Ansicht der 52-Super-Series-Flotte in der Bucht von Cadiz

Mit den leichten und schwer zu lesenden Winden war am ersten Tag im Kampf um den Royal Cup Ergin Imres "Provezza"-Crew mit John Cutler, Hamish Pepper und Nacho Postigo am besten zurechtgekommen. "Das war ein schwerer Tag", erklärte der America's-Cup-erfahrene John Cutler nach den Rennen, "du kannst den Wind auf dem Wasser nicht sehen, obwohl er sich auf Höhe des Mast-Topps permanent verändert. Der Taktiker scheint ununterbrochen zu sagen, dass du zu schnell, zu langsam, zu hoch oder zu tief fährst. Und ich kann dann nur sagen, dass wir hier draußen unser Bestes geben. Es war eine echte Herausforderung für uns, wahrscheinlich der bislang härteste Segeltag des Jahres."

Vor Porto Sherry geht es in der Bucht von Cadiz für die Flotte der 52 Super Series zur Sache

52 Super Series

Konzentrierte Arbeit an Bord der italienischen "Azzurra"

Die Regatta endet am 22. Juni. Die Rennen werden auf dem Kanal der 52 Super Series live übertragen und von Experte Andi Robertson kommentiert. Der war es auch, der in der Bucht von Cadiz für das Zitat des Tages sorgte: "An manchen Tagen bist du der Hammer, an anderen der Nagel." Letzteres galt zum Auftakt vor allem für die amerikanischen Titelverteidiger und 52-Super-Series-Dominatoren vom Team Quantum Racing, die mit zwei siebten Rängen zunächst die Rote Laterne des Schlusslichts im Heck hängen haben und sich nicht erinnern konnten, derart schlecht in eine Regatta gestartet zu sein. Mit vier Punkten Rückstand auf die Spitzenreiter sah es für Harm Müller-Spreers "Platoon"-Crew deutlich besser aus. Das unter deutscher Flagge segelnde Team startet seine Aufholjagd heute von Platz vier aus. Tina Plattners "Phoenix 11" liegt mit drei Punkten Vorsprung auf Quantum Racing auf Platz sieben.

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Balance-Akt an Bord der britischen "Alegre": der Vorschiffsmann im Einsatz

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An Bord von "Platoon" mit Eigner und Skipper Harm Müller-Spreer am Steuer

Tatjana Pokorny am 19.06.2019

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