DCNAC-Spezial

Albatros, Varuna und NV Hamburg im Ziel/Race Village eröffnet

Tageszusammenfassung von der DaimlerChrysler North Atlantic Challenge

am 04.07.2003

"Albatros"

Albatros kam in aller Frühe, "Varuna" rauschte als 11. und "NV Hamburg" als 12. Yacht ins Ziel. In Hamburg wird das Race Village eröffnet

Regen und ordentlich Wind um sechs Beaufort schoben die "Varuna" kurz nach Mittag über die Ziellinie in Cuxhaven, empfangen von einer in Sturm und Regen begeistert aushaltenden Schar Angehöriger und Zuschauer.

Bei einem Blitzstop im Yachthafen gab's das erste Bier und eine herzliche Begrüßung. "Das war eine fantastische Reise", sagt Eigner und Skipper Jens Kellinghusen. "Ich würde sofort wieder losfahren". Auch Kurt Fischer, der mit 86 Jahren älteste Teilnehmer der Regatta segelte an Bord der IMX 45 "Varuna" und berichtet von seiner sechsten Atlantiküberquerung.

"Es war zeitweise sehr stürmisch, mehr als ich es zuvor erlebt habe, aber wir hatten eine gute Wettfahrt ohne große Probleme". Der erste Wunsch galt dennoch einer Dusche, aber zuerst wird die "Varuna" nach Hamburg weitersegeln um dort die Ankunft gebührend zu feiern.

"Varuna"

Mit einem privaten Sonnenstrahl im Stürmischen Regenwetter kam auch die Norddeutsche Vermögen Hamburg vom Hamburgischen Verein Seefahrt um 14.40 Uhr und 19 Sekunden in Cuxhaven ins Ziel. "Wir hatten eine großartige Wettfahrt", freute sich Skipper Gero Brugmann.

Isabel Kleinau, eine der drei Frauen an Bord der jüngsten Crew im Rennen strahlte über das ganze Gesicht "Gerade in den letzten Tagen haben wir uns schon sehr darauf gefreut anzukommen, jetzt wünsche ich mir vor allem ein trockenes Bett". Die NV Hamburg legte nur kurz an und rauschte auch weiter nach Hamburg zur Empfangsfeier.

"Norddeutsche Vermögen"

Das neu eröffnete Race Village wird dabei den würdigen Rahmen bieten. Um 14.30 Uhr eröffnete Ole von Beust, der Schirmherr der DaimlerChrysler North Atlantic Challenge und erste Bürgermeister der Stadt Hamburg das Regattadorf auf der Kehrwiederspitz im Hamburger Hafen. Bei Sturm und Regen ähnelten die Bedingungen zur Eröffnungsfeier denen der Segler auf See.

"Die DCNAC ist eine großartige Regatta, und fördert die Beziehungen zwischen Amerika und Deutschland auf sinnvolle Art", freute sich auch Susan Elbow die amerikanische Generalkonsulin in Hamburg und hofft auf eine Wiederholung in zwei Jahren. Pünktlich zur Eröffnungsfeier kam auch die Albatros in Hamburg an, die bereits morgen um 07.03 Uhr in Cuxhaven die Ziellinie als 10. Yacht überquerte.

Derweil übt man sich am hinteren Ende des Feldes in Galgenhumor. Von der "Leon de Mar" hieß es: "Unserem vortrefflichen Ziel doch noch Vorletzter zu werden scheint die Salute vehement einen Strich durch die Rechnung zu machen. Einmal selbst eingenommen, will sie diesen Platz nicht mehr hergeben. Da tröstet auch nicht, dass deren Crew ebenso wie unser Skipper aus Oldenburg stammt (in Hamburg fährt man gerne mal etwas schneller, in Oldenburg eher gemütlich).

Völlig unerheblich zu erwähnen, aber die kanadische Frisco liegt bereits uneinholbar hinten und hat somit alle größeren Träume und Hoffnungen auf das ultimative Schlusslicht zerstört (so manches Crewmitglied schaut wehmütig auf sie zurück, und hängt vielleicht dem Gedanken nach, doch auf dem falschen Schiff angeheuert zu haben). So bleibt uns nur, den Ehrgeiz zu entwickeln wenigstens als letztes deutsches Schiff über die Ziellinie zu gehen, alle dazu notwendigen Maßnahmen sind in Angriff genommen und in eines jeden Rollenplans verankert worden.

Heute Nacht werden folgende Yachten erwartet:
Haspa
Tanassa
Peter von Danzig
UCA
Volksfürsorge
Morgen Vormittag: Team 888

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