Filmpreis

AkzoNobel im Volvo Ocean Race: eine filmreife Reise

Rob Dickinsons Video-Clip über Team AkzoNobel im Volvo Ocean Race hat den Mirabaud Sailing Video Award 2018 gewonnen. Der Sieger-Film und weitere zum Genießen

Tatjana Pokorny am 22.10.2018
Volvo Ocean Race 2017/2018
James Blake / VOR

Team AkzoNobel im Volvo Ocean Race – hier mit Martine Grael auf dem Vorschiff

Volvo Ocean Race 2017/2018

AkzoNobels Teilnahme am letzten Volvo Ocean Race war vieles, aber kein glatter Durchmarsch. Der Sieger-Clip des Mirabaud Sailing Video Award 2018 erinnert noch einmal an die Höhen und Tiefen, die das Team durchlebte

Die Konkurrenz war stark, doch sein Film konnte sich unter 28 eingereichten Video-Clips durchsetzen: Rob Dicksons einminütiger Beitrag über die Volvo-Ocean-Race-Teilnahme des holländischen Teams AkzoNobel hat den diesjährigen Mirabaud Sailing Video Award gewonnen. Der Kurzfilm zeigt die Höhen und Tiefen, die das Team um Skipper Simeon Tienpont durchlebt hat. Dicksons Crew von Orillo Films habe, so das Urteil der Jury, einen sehr unterhaltsamen und dynamischen Clip produziert, der Segeln, Emotionen und menschliche Gefühle gekonnt kombiniere.

AkzoNobels Teilnahme am Volvo Ocean Race war vieles, nur kein glatter Durchmarsch. Der mit dem Mirabaud Sailing Video Award 2018 preisgekrönte Film erinnert noch einmal an den ungewöhnlichen Törn um die Welt

Gefeiert wird Dickson erst morgen im Rahmen des Yacht Racing Forums in Lorient in der Bretagne. Und mit ihm auch der zweitplatzierte Beau Outteridge, dessen Clip einen so ungewöhnlichen wie unterhaltsamen Blick hinter die Kulissen des australischen Segel-Teams wirft. Outterridge habe, so die Jury, einen Blickwinkel gewählt, den es so noch nicht gegeben habe. Und die Segler hätten dabei ihre humorvolle Seite gezeigt. "Etwas, das in einer Welt voller Medien-Trainer gar nicht mehr so einfach ist", sagte mit Daniel Smith der Kommunikations- und Digital-Manager des Weltseglerverbandes World Sailing.

Hier gibt es was zum Lachen mit Mehrwert: Wie Australiens Olympiasegler die Geräusche erklären, die ein Nacra 17 bei Höchstgeschwindigkeiten erzeugt…

Wie sehr das 13. Volvo Ocean Race die Fans mit an Bord genommen hat, zeigte nicht nur die hohe Zahl von Video-Clips über das bekannteste Mannschaftsrennen um die Welt, sondern auch Platz drei für Anbord-Reporter Ugo Fonollá, der einen eindrucksvollen Film zur verunglückten Annäherung des spanischen Teams Mapfre an Kap Hoorn eingereicht hatte und im Wettbewerb einen Podiumsplatz errang. Im Beitrag erinnert sich Mapfre-Skipper Xabi Fernandez: "Es war eine der schlimmsten Kap-Hoorn-Passagen, die wir je erlebt haben." Der Clip zeigt kraftvolle, teilweise beängstigende Aufnahmen mit Gänsehaut-Faktor für alle jene, die das Rennen auch in seinen härtesten Passagen verfolgt haben und durch Fonollas Clip noch einmal daran erinnert werden.

Mapfres Anbord-Reporter wurde für seinen emotionalen Beitrag über Bruch an Bord der spanischen Yacht auf Kurs Kap Hoorn mit Platz drei belohnt

Zum besten Video eines Seglers kürte die sechsköpfige Jury den Beitrag des Franzosen Stan Thuret über seine Teilnahme am Mini-Transat. Der "Public Award" der Fans ging an Erwan Pelisset (EP Medias), den Macher des Films über Jacques Valente, der vor zehn Jahren in Folge seiner Teilnahme am Mini-Transat eine Nierentransplantation überstand und am 4. November in die 11. Auflage der Route du Rhum starten wird, um damit für Organspenden zu werben.

… Minitransat-Segler Stan Thuret

… wirbt Jacques Valente für Organspenden

Tatjana Pokorny am 22.10.2018

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