48. Rolex Fastnet Race

3000 Segler auf Felsen-Kurs!

Das Rolex Fastnet Race läuft! Vor Cowes starteten 390 Boote aus 29 Ländern in den Klassiker. "Malizia" in den Top Ten, Jörg Riechers führt nach Blitzstart

Tatjana Pokorny am 03.08.2019
Team Malizia
Andreas Lindlahr/Team Malizia

Boris Herrmann und Will Harris starteten auf "Malizia 2 – Yacht Club de Monaco" in das 48. Fastnet Race

Cape Racing Yachts

"Imagine"-Skipper Jörg Riechers

Team Malizia

"Malizia"-Skipper Boris Herrmann

Die 48. Auflage des 605-Seemeilen-Klassikers rund Fastnet-Felsen hat begonnen: Vor der südenglischen Isle of Wight starteten am frühen Samstagnachmittag rund 3000 Segler und Seglerinnen in die legendäre Langstrecke von Cowes rund Fastnet Rock und zurück nach Plymouth. Ein Blitzstart gelang dem Hamburger Segelprofi Jörg Riechers, der seine Class-40-Division auf der Cape-Racing-Yacht "Imagine" nach 16 Seemeilen anführte. In den Top Ten der Imoca-Flotte hatten sich kurz nach 21 Seemeilen zunächst Boris Herrmann und sein britischer Co-Skipper Will Harris auf Platz sieben positioniert. Das Imoca-Feld führten zu dem frühen Zeitpunkt die beiden französischen Yachten "PRB" und "Banque Populaire" vor Samantha Davies und Paul Meilhat auf "Initiatives Cœur" an.

Der Ausblick die beiden "Malizia 2 – Yacht Club de Monaco"-Segler auf die 48. Auflage des Rolex Fastnet Race

Die Starts in den insgesamt sieben Divisionen verliefen in moderaten Bedingungen um zehn Knoten Wind aus Südost kontrolliert. Es gab nur sehr wenige Frühstarter. Die größte Division im Feld der 390 Boote aus 29 Ländern stellten die 87 Yachten in IRC 4. Diesen kleinsten Booten des Rennens werden angesichts der zunächst eher leichteren Winde durchaus Chancen eingeräumt, in den Kampf um den begehrten Fastnet Challenge Cup für den Gesamtsieg nach berechneter Zeit aller IRC-Yachten einzugreifen. Das Quintett der fünf Giganten dieses Rennens führte nach 40 Seemeilen François Gabarts "Macif" vor Thomas Covilles "Sodebo Ultim 3" und der "Maxi Edmond de Rothschild" an.

48. Rolex Fastnet Race

Ein Bild aus der Live-Übertragung: "Malizia 2 – Yacht Club de Monaco" kurz vor dem Start der Imoca-Flotte

Zur optimalen Route für die unterschiedlichen Boote sagte Ocean-Race- und Fastnet-Race-Navigatorin Libby Greenhalgh: "Die schnelleren Boote werden tendenziell weiter nach Süden gehen, insgesamt am südlichsten segeln. Alle anderen werden sich in etwa an die Rhumbline oder leicht südlich von ihr halten." Der Rekord, den Loïck Peyron 2011 mit 1 Tag, 8 Stunden und 48 Minuten aufstellte, könnte in diesem Jahr fallen, denn vor allem die drei Trimarane der Klasse Ultime haben das Potenzial dazu. In der Rekordflotte kämpfen insgesamt 20 Boote unter deutscher Flagge und weitere deutsche Skipper um Podiumsplätze und Top-Positionen. Für die meisten Teilnehmer markiert das Fastnet-Rennen einen Höhepunkt in ihrer Segelkarriere.

Hier geht es zum Tracker und den Zwischenständen.

Wetter-Expertin und Weltumseglern Libby Greenhalgh gibt einen Ausblick auf die zu erwartenden Bedingungen

Cape Racing Yachts

Die Class 40 "Imagine" begann das Fastnet-Rennen 2019 stark

Tatjana Pokorny am 03.08.2019

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