Champions League

Deutscher Doppelsieg in St. Petersburg

Aller guten Dinge sind drei: Bei der finalen Quali zum Champions-League-Finale Mitte August konnten sich in St. Petersburg beide deutsche Clubs durchsetzen

Tatjana Pokorny am 07.07.2019
Sailing Champions League
Anya Semeniouk/Sailing Champions League

Was die Segler in den sehr leichten Winden bei der dritten und letzten Qualifikations-Regatta zum Champions-League-Finale in St. Petersburg anstellten, um Bewegung in die Boote zu bekommen

Es läuft für die routinierten Liga-Segler der Bundesliga auch international gut: Bei der dritten und letzten Qualifikation zum Champions-League-Finale in St. Moritz (15. bis 18. August) konnten sich gleich beide deutschen Vereine souverän durchsetzen. Mehr noch: Sie dominierten das lange, aber etwas segelarme Regatta-Wochenende in Russland und zogen als Sieger und Zweitplatzierte ins Finale ein. Allen voran gelang das dem Bayerischen Yacht-Club, der die Serie in russischen Gewässern dominierte und das Kräftemessen mit vier Punkten Vorsprung vor dem Wassersport-Verein Hemelingen gewann. Auf Platz drei segelte der österreichische Union Yacht-Club Wolfgangsee. Von den 20 teilnehmenden Teams haben sechs den Finalcut überstanden.

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Gewannen die dritte und letzte Qualifikations-Regatta in St. Petersburg: Julian Autenrieth (2. v. l.), Maximilian Hibler, Raoul Heraeus und Oliver Oczycz vom Bayerischen Yacht-Club

Die Regatta hatte mit einem zu stürmischen Zwangspausentag begonnen, dem zwei leichtwindige Renntage folgten. So konnten bis zum Finaltag nur fünf Flights absolviert werden. Dann wehte die leichte Brise immerhin etwas konstanter und ließ drei weitere Durchgänge zu. Das Diät-Segelprogramm nutzte das Team vom Bayerischen Yacht-Club konzentriert. Skipper Julian Autenrieth sagte: "Die Bedingungen waren mit den leichten Winden und der Strömung wirklich kompliziert. Du musstest einfach immer ruhig bleiben. Was uns gut gelungen ist, waren die Starts in der Strömung. Was dazu führte, dass wir oft in den Top Drei starten konnten. Das hat uns das Leben leichter gemacht."

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Gesegelt wurde im Stadtzentrum von St. Petersburg

Am Freitag hatte in St. Petersburg ein Dinner mit den Liga-Vereinen und den fünf Crews des Nord Stream Race stattgefunden, die ihre 1000-Seemeilen-Ostsee-Rallye inzwischen beendet haben. Die Offshore-Wertung hat das russische Leviathan Sailing Team vor dem Kongelig Dansk Yachtclub mit dem Hamburger Segelprofi Jörg Riechers und dem schwedischen Kungliga Svenska Segelsällskapet gewonnen. Das deutsche Team vom Norddeutschen Regatta Verein segelte auf Platz vier.

Hier geht es zu den Ergebnissen der dritten Qualifikation zum Champions-League-Finale.

Hier geht es zu den Ergebnissen des Nord Stream Race.

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Regattaszene vor der Peter-und-Paul-Festung in St. Petersburg

Tatjana Pokorny am 07.07.2019

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