America's Cup
Rennen ohne Wind – und Livestream

Startverschiebung in Cascais. Wegen Windmangel beginnen die Wettfahrten erst um 17 Uhr. Deutschland ist immer noch nicht live dabei

  • Jochen Rieker
 • Publiziert am 10.08.2011

America's Cup Delphine, aber wenig Wind – der Cup in Cascais

Die Beschränkungen für die Weitergabe der TV-Bilder in Deutschland bestehen auch heute fort, wie Stephanie Martin von der America's Cup Event Authority gegenüber YACHT online erklärte. Für Donnerstag hoffen die Media-Verantwortlichen aber, den Livestream auch hierzulande abrufbar machen zu können. Grund für den bedauerlichen Blackout, so heißt es in Cascais, sei eine landesweite Beschränkung für die Weitergabe von Live-Bildern über Plattformen wie YouTube.

Ähnlich frustrierend erleben die Verantwortlichen die Wetterkapriolen in Südportugal. Das Revier, historisch ein Garant für eine kräftige Seebrise, überrascht wahlweise mit Regen, Nebel, dann wieder Starkwind von über 30 Knoten – und heute umlaufende Winde bis Flaute. Deshalb geht es mit zwei Stunden Verspätung los – bei "4 bis 10 Knoten aus Westnordwest", wie Regattadirektor Ian Murray soeben mitteilte.

"Es ist enttäuschend, ja", sagte er. Denn die AC-45-Kats segeln zwar schon bei 4 bis 5 Knoten, so richtig spannend wird es aber erst ab 10 bis 15 Knoten. Murray, ein alter Hase im Cup-Geschäft, gibt sich dennoch zuversichtlich. "Bis Sonntag werden wir gute Rennen sehen", versichert er. "Und dies ist ja erst der Start einer langen Reise."


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Themen: AC 45America's CupCascaisKatmurrray

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