America's Cup
Flügelsegel im Training gebrochen

Die Bilder sehen dramatisch aus, die Segler blieben glücklicherweise unverletzt: Das SoftBank Team Japan ist mit dem Schrecken davongekommen

  • Tatjana Pokorny
 • Publiziert am 27.10.2016

SoftBank Team Japan/Yoichi Yabe Einer von fünf Herausforderern im 35. America's Cup: das SoftBank Team Japan

Den Seglern geht es gut, dem Flügel des Testkatamarans weniger: Skipper Dean Barker und sein SoftBank Team Japan sind beim Bruch ihres Flügels im Training vor Bermuda mit dem Schrecken davongekommen. Die Bilder zeigen, wie leicht es in den dramatischen Momenten zu Verletzungen hätte kommen können, als eine Sektion des Flügelsegels im oberen für die AC45-Katamarane zulässigen Windbereich von rund 30 Knoten aus der Konstruktion herausbrach.

"Es gab glücklicherweise keine Verletzungen, und es ist uns gelungen, das Boot sicher in den Hafen zurückzubringen", sagte Barker, der in dem technischen Versagen des Flügelsegels auch einen Vorteil erkennen wollte. Es sei für den Erfolg im kommenden Jahr wichtig herauszufinden, wie stark man das Boot und den Flügel belasten könne. Sein Team wolle bereits am Wochenende wieder das Trainings- und Testprogramm aufnehmen.

Barker und drei weitere Neuseeländer waren im vergangenen Jahr vom Emirates Team New Zealand zum SoftBank Team Japan gewechselt, nachdem Barker vom neuseeländischen Überflieger, Weltmeister und Olympiasieger Peter Burling als Steuermann ersetzt worden war. Ihr Team trainiert regelmäßig mit den amerikanischen Cup-Verteidigern.

Ch. Cameron; G. Grenier/Oracle Team USA; Montage: YACHT Montage Barker vs. Spithill: Im letzten Cup noch erbitterte Rivalen, jetzt Sparringspartner


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Themen: America's CupDean BarkerFlügelbruchTeam New Zealand

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