America’s Cup
Erstes Test-Boot oder aufwändige Nebelkerze?

Beim britischen Cup-Team von Ben Ainslie ist ein Boot aufgetaucht, um das sich sofort wilde Gerüchte ranken

  • Lars Bolle
 • Publiziert am 25.06.2018
Der Cup-Testfoiler an Land Der Cup-Testfoiler an Land Der Cup-Testfoiler an Land

Jar Vahey/Facebook Der Cup-Testfoiler an Land

Zuerst erschienen die Fotos auf der Facebook-Seite von "The Foiling Week" . Zu sehen ist ein Boot auf der Basis des potentiellen America’s-Cup-Teams von Ben Ainslie in Portsmouth, das schon sehr an die bisherigen Computeranimationen des neuen Cup-Foilers erinnert.

Dabei soll es sich, laut den Kommentaren unter dem Beitrag, um einen umgebauten Quant 28 des Briten Hugh Welbourn handeln, der dieses Boot noch mit dem sogenannten DSS (Dynamic Stability System) versah, als horizontalen Auftriebsflügeln.

Angeblich sollen für das Boot erste Kentertests anstehen, wofür die Auftriebskörper im Masttopp sprechen. Ob es sich allerdings um eine echte Testplattform der Briten handelt, ist noch unklar, da es noch keine Kommentare des Teams gibt. Regelkonform jedoch wäre es, denn Testboote für den kommenden Cup dürfen nicht länger als zwölf Meter sein.

Nicht verwunderlich jedoch wäre es auch, wenn es sich um ein Ablenkungsmanöver handeln würde. Beim America’s Cup ist schließlich alles möglich...

Jar Vahey/Facebook Das Boot mit stehendem Rigg


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Themen: America’s Cup

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