America's Cup
BMW ist zurück im Cup-Geschäft

Die Bayerischen Motorenwerke geben im Cup wieder Gas: Das Unternehmen schloss Partnerschaften mit Veranstalter ACEA und dem Oracle Team USA

  • Tatjana Pokorny
 • Publiziert am 09.07.2015

Alexander Hassenstein BMW-Engagement im 35. America's Cup: Russell Coutts und Dr. Ian Robertson, Vorstandsmitglied der BMW AG

Die Bayerischen Motorenwerke sind zurück im America's-Cup-Geschäft. Das Unternehmen wird bei der 35. Auflage der prestigereichen Regatta als globaler Partner von Veranstalter ACEA (America's Cup Event Authority) im Einsatz sein. Außerdem wird BMW Cup-Verteidiger Oracle Team USA in den Bereichen Technologie und Innovation unterstützen. Für den Automobilhersteller ist es der vierte Einsatz im Cup. Über die Höhe des finanziellen Engagements vereinbarten die Partner Stillschweigen.

Damit ist den Vermarktern des America's Cup nach der Wiedergewinnung von Louis Vuitton als Partner ein weiterer Erfolg gelungen. BMW wird ab sofort bis zum finalen Cup-Duell 2017 in das globale Marketing, Branding, die Kommunikation und alle Aktivitäten eingebunden. Im Oracle Team USA wird das BMW-Logo auf der Yacht, auf dem Flügelsegel und der Teamkleidung zu sehen sein. Außerdem sollen die drei Buchstaben auch auf den Wendemarken des Regattakurses sowie auf dem Heck aller Herausforderer aufgedruckt sein. An dieser Stelle dürfte es zu interessanten Logo-Begegnungen kommen, denn viele Cup-Teams haben einen eigenen Automobilsponsoren. Die Briten gewannen gerade Land Rover als Hauptsponsor für ihre Kampagne, die Kiwis arbeiten wieder mit der Unterstützung von Toyota.

Alexander Hassenstein Jimmy Spithill und der America's Cup mit motorisierter Unterstützung des neuen Technologie-Partners

Darüber hinaus wird BMW im Rahmen der Fernsehübertragungen über Einspielungen die Leistungsdaten der Yachten und der Sportler bereitstellen. Ähnlich machen das SAP und Audi in der Segel-Bundesliga und im olympischen Segelsport. Die auf diese Weise dargebotenen Bilder machen den Segelsport auch für Laien besser verständlich und versorgen die Zuschauer mit vielen interessanten Zusatzinformationen. In den Regattadörfer der Louis Vuitton America's Cup World Series wird BMW für Gäste und Teammitglieder jeweils eine Fahrzeugflotte bereitstellen.

Entsprechend begeistert äußerte sich ACEAs Boss Russell Coutts, der den America's Cup als Segler fünfmal gewinnen konnte: "BMW steht für herausragende Ingenieurskunst, Design und Qualität. Das passt perfekt zum America's Cup. Wir sind sehr stolz, BMW als globalen Partner des Events an Bord zu haben." Jimmy Spithill, der das Oracle Team USA bei den vergangenen beiden Cup-Auflagen zum Sieg geführt hatte, sagte: "Wir wissen, dass BMW-Ingenieure zu den besten der Welt zählen und einen wertvollen Beitrag leisten werden, unsere Yachten schneller zu machen. Dieser wird uns den entscheidenden Vorteil im Kampf um den Sieg bringen." Nichts weniger ist das Ziel des Teams und seines neuen Technologie-Partners: der Sieg im 35. America's Cup.

BMOR/Gilles Martin-Raget Im America's Cup 2007 noch als Team BMW Oracle Racing im Einsatz: die Mannschaft von Larry Ellison, die längst unter neuem Namen Oracle Team USA agiert


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