America’s Cup

America's-Cup-Ouvertüre: Wo alles begann

Der offizielle Startschuss für den 36. America’s Cup ist im Inselort Cowes gefallen. Die Gastgeber sorgten für eine prächtige Show vor historischem Hintergrund

Tatjana Pokorny am 31.08.2018
36. America's Cup
America's Cup
36. America's Cup

Das neue stilisierte Logo für den 36. America's Cup

Große Gesten, schöne Schau: Mit der America’s-Cup-Ouvertüre haben die Cup-Jäger am Freitagnachmittag den 36. Cup-Zyklus in Cowes auf der Isle of Wight offiziell eingeläutet. Das Who’s who des internationalen Segelsports traf sich an dem Ort, an dem 1851 alles mit einer Regatta um die Insel und dem überraschenden Sieg des Schoners „America“ begonnen hatte. 167 Jahre später feierten nun die aktuellen Teams den Neustart in die nächste Auflage.

Der offizielle Startschuss für den 36. America's Cup ist heute in Cowes gefallen

36. America's Cup

Das neue Cup-Logo entwarf der australische Designer Marc Newson

36. America's Cup

Wagt erneut das Doppel: Mit Blair Tuke will Peter Burling 2020 um das zweite 49er-Olympiagold kämpfen und 2021 den America's Cup für Neuseland verteidigen

Teamchef Grant Dalton und sein Skipper und Steuermann Peter Burling hatten die weiteste Anreise. Sie repräsentierten die Verteidiger vom Emirates Team New Zealand. Sir Ben Ainslie und Sir Jim Ratcliffe führten das Ineos Team UK an, mit dem Englands Segelsuperstar bei seiner zweiten Cup-Jagd unter britischer Flagge die Silberkanne im insgesamt 22. Versuch der Briten erstmals gewinnen und in ihr Mutterland zurückholen will. Ein Exklusiv-Interview mit Ainslie lesen Sie in einer der kommenden Ausgaben der YACHT. Terry Hutchinson und eine Abordnung des New York Yacht Clubs berichteten von den amerikanischen Cup-Plänen.

Wie die Kanne in Zukunft aussehen wird…

36. America's Cup

Noch wird gelächelt, aber hinter den Kulissen hat es zwischen Grant Dalton und Patrizio Bertelli und seinem Team auch schon gekracht. Das verriet Luna-Rossa-Skipper Max Sirena am Freitag in Cowes. Demnächst werden die Verteidiger und der Challenger of Record zumindest auf dem Wasser Gegner sein

Prada-Patriarch Patrizio Bertelli und sein Team Luna Rossa mit Skipper Max Sirena zeichneten als Challenger of Record und künftige Sponsoren der Herausfordererserie namens Prada Cup und des 36. Duells um den America’s Cup presented by Prada für die schöne Schau in Cowes verantwortlich. Dort gab es neben einer Pressekonferenz eine optisch aufsehenerregende holografische Präsentation der Cup-Geschichte und der jüngsten technologischen Entwicklungen. Dazu wurde das auf persönliche Bitte von Patrizio Bertelli vom australischen Designer Marc Newson entworfene neue America’s-Cup-Logo in verschiedenen Varianten enthüllt.

36. America's Cup

Mit einem einfachen Foto ist die faszinierende holografische 3D-Präsentation nur andeutbar…

36. America's Cup

Nach seinem verärgerten Ausstieg aus dem laufenden 35. America's-Cup-Zyklus ist Patrizio Bertelli nun wieder mit von der Partie und gibt als "Challenger of Record" und Verhandlungspartner der neuseeländischen Cup-Verteidiger den Ton bei der Organisation der Herausfordererrunde an. Als Sponsor ist sein Unternehmen Prada schon jetzt für das 36. Duell um den America's Cup im März 2021 qualifiziert. Ob Bertellis Team Luna Rossa das große Ziel auch erreicht und den Cup erstmals für Italien gewinnen kann?

Außerdem haben die neuseeländischen America’s-Cup-Verteidiger den Zeitplan für das 36. Duell um die wichtigste Trophäe des internationalen Segelsports bekannt gegeben. Im britischen Cowes, wo 1851 die erste Regatta um  die „bodenlose Kanne“ stattgefunden hatte, nannte Neuseelands Teamchef Grant Dalton den 6. bis 21. März 2021 als Austragungszeitraum für das Match zwischen den Verteidigern und dem siegreichen Team der vorgeschalteten Herausfordererserie.

Hier wird 2021 vor Auckland um den America's Cup gesegelt

Gesegelt werden soll im Waitemata Harbour und im Hauraki Gold von Auckland. Bislang haben nur drei Syndikate – das italienische Team Luna Rossa von Prada-Patriarch Patrizio Bertelli, das Team American Magic vom New York Yacht Club und Sir Ben Ainslies Ineos Team UK – ihre Herausforderung überbracht. Alle drei gelten als sehr wettbewerbsstark und finanziell potent. Die Briten beispielsweise operieren mit einem 126-Millionen-Euro-Budget. Ein deutsches Team ist nicht in Sicht.

Tatjana Pokorny am 31.08.2018

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