America's CupBuck is back

YACHT Online

 · 02.10.2005

Team Germanys Vorschiffsmann Christian Buck ist nach dem schweren Unfall zurück in der Mannschaft

Die Bilder von Christian Bucks Unfall im Mast während der Vorregatten in
Malmö sind um die Welt gegangen. Jetzt ist der 27jährige deutsche Vorschiffsmann nach Krankenhausaufenthalten und einer Operation in Rostock zurück bei seinem Team in Trapani. Sein erstes Ziel: „Hoch in den Mast - erst einmal an Land - und wieder normal arbeiten."

Noch ist Christian Buck nicht einsatzfähig. Der Rücken macht Probleme,
schmerzt ein wenig bei großer Anstrengung. Dafür aber sieht das Gesicht des blonden Rostockers aus als hätte es den schrecklichen Unfall, bei dem Buck bei Arbeiten im Hast den Halt verloren hatte und mehrfach gegen das Rigg geschleudert wurde, nie gegeben.

Was er von dem Unfall erinnert? „Die Bedingungen waren sehr schwierig und atypisch. Die durchlaufende Welle war stark und wir hingen am Tender dran.Der Mast bewegte sich wie Spaghetti. Ich erinnere mich, dass ich den Halt verloren habe. Dann wurde ich ein paar Mal gegen den Mast geschleudert. Irgendwann auch mit dem Kopf. Danach erinnere ich mich nicht mehr."

Nach einem sechstägigen Krankenhausaufenthalt in Malmö, dem anschließenden Transport nach Rostock und der Jochbein-Operation im dortigen Krankenhaus geht es Buck wieder gut. Wenn er heute die Bilder vom Unfall sieht, sagt er: „Die sehen schlimmer aus als es war."

Vor seinem Skipper Jesper Bank hat der Rostocker größten Respekt: „Jesper hat damals sofort die volle Verantwortung übernommen. Wir haben später im Team besprochen, was schief gelaufen ist und wie wir in Zukunft mit solchen Situationen umgehen wollen."

Buck würde künftig nicht in jeder, doch in einigen Situationen mit Helm und Brustgurt in den Mast gehen: „In schwierigen Wetterbedingungen wäre das sicher nicht verkehrt."

Zur Zeit versucht Buck, sein Team mit leichten Arbeiten an Land zu unterstützen und mit erstem Fitness-Training an seine frühere Form anzuknüpfen.

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