IDM See
Windpoker auf der Flensburger Förde

Wechselhafte Bedingungen stellten Organisatoren und Crews bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft im Seesegeln auf die Probe

  • Alexander Worms
 • Publiziert am 12.09.2011

C.Beeck/segel-bilder.de Hängepartie: ORCi-Siegerin "Silva Hispaniola" am Wind

Bis zu 25 Knoten am Donnerstag, wenig am Freitag und kein Wind am Samstag. So wenig, dass die Rennleitung auch nach längerem Suchen auf der Förde keine Brise fand, die eine zweite Wettfahrt ermöglicht hätte. So vertagte sich die Entscheidung auf den Sonntag. Bei besten Regattabedingungen hatte am Ende in der ORCi-1-Wertung die Evento 42 „Silva Hispaniola” von Heinz Peter Schmidt die Nase vorn. Die frischgebackene Europameisterin der Klasse konnte unter Steuermann Dennis Gehrlein die Konkurrenz für sich entscheiden, obwohl sie ebensoviele Punkte auf dem Konto hatte wie die „Transit Express” von Claus-Willy Schmidt. 3:2 Siege machten den Unterschied.

In der zweiten Gruppe war Jürgen Klinghardt mit der X-332 „Patent³” das Maß der Dinge. Satte sechs Punkte Vorsprung auf Oliver Leus „Blond”, einem Schwesterschiff der Siegerin, sprechen für die Leistung von Crew und Skipper.

C.Beeck/segel-bilder.de Die Gewinnerin in der ORCi-2-Klasse "Patent³" bereitet den Spi vor

Tim Kröger, deutscher Segelprofi und Americas-Cup-Teilnehmer, war als Steuermann der TP-52 „Stevewonder” am Start. Die ansonsten in der Einheitsklasse segelnde Yacht tat sich jedoch schwer: „Bei wechselnden Bedingungen wie hier auf der Förde stößt ORCi an seine Grenzen. Trotzdem hatten wir Riesenspaß, die Organisation war spitzenklasse. Auch unsere Crew, die teils aus Nachwuchstalenten bestand, hat einen super Job gemacht”, freute sich Kröger.

Ergebnislisten finden sich hier.


Lesen Sie die YACHT. Einfach digital in der YACHT-App (iTunes und Google Play) oder bestellen Sie es im Shop als Abo oder Einzelheft:

iTunes Store Google Play Store Delius Klasing Verlag

Themen: FlensburgIDMInternationale Deutsche MeisterschaftORCi

Anzeige