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Windiger Auftakt für die Zweihand-Transatlantik-Regatta

Heute um 13:30 Uhr gehen in Le Havre 76 Skipper an den Start, Ziel: Salvador de Bahia. Boris Herrmann ist auch dabei. Fünf Gründe, warum Mitfiebern lohnt

  • Jochen Rieker
 • Publiziert am 05.11.2017
Foil-Imoca 60 Malizia mit Boris Herrmann als Skipper Foil-Imoca 60 Malizia mit Boris Herrmann als Skipper Foil-Imoca 60 Malizia mit Boris Herrmann als Skipper

Malizia/Riou Foil-Imoca 60 Malizia mit Boris Herrmann als Skipper

1. "Malizia", Segelnummer MON10, ist unser "Heim-Team"

Okay, das Boot ist auf den Yacht-Club von Monaco registriert, der auch zu den Förderern des Projekts zählt. Aber an Bord hat der Hamburger Boris Herrmann das Sagen, der beim Transat Jacques Vabre 2017 mit Thomas Ruyant als Co-Skipper startet.

Es wird die erste große Prüfung für Herrmann und den foilenden Imoca 60, den er im Frühjahr von Seb Josse (Ex-"Gitana") übernommen hat. Es fehlt ihm zwar nicht an Seemeilen auf dem VPLP-Design der jüngsten Generation, doch bisher stand nur ein anderer Renn-Klassiker auf dem Programm – das Rolex Fastnet Race, bei dem er mit Pierre Casiraghi den achtbaren dritten Platz der Open 60 belegte – und Alex Thompson auf "Hugo Boss" deutlich distanzierte.

"Malizia" ist ein schnelles Boot – insbesondere bei frischen Halbwindkursen ist sie nach Einschätzung ihres Skippers schwer zu schlagen. Das Großsegel hat alles in allem zwar schon eine Weltumsegelung auf den Lieken, was aber bei den zu erwartenden Wetterbedingungen kein allzu großes Manko sein sollte.

Und dann ist da ja auch noch eine äußerst fähige Crew. Thomas Ruyant, Teilnehmer der letzten Vendée Globe auf "Le Souffle du Nord", jenem Boot, das im Südmeer delaminierte und ihn zur Aufgabe zwang, wird auf "Malizia" zeigen können und wollen, was in ihm steckt.

Malizia/Riou Pluspunkt: Boris Herrmanns Navi-Know-how 

Auch für Boris Herrmann bietet das TJV eine willkommene Gelegenheit, ein Ausrufezeichen zu setzen. Für ihn spricht nicht nur die extrem breite Erfahrung auf schnellen Mono- und Mulltihulls, sondern auch seine Fähigkeiten als Navigator.

Bleiben die beiden Co-Skipper von technischen Defekten weitgehend verschont und beweisen bei der Kurswahl ein glückliches Händchen, ist ein Podiumsplatz äußerst wahrscheinlich. Deshalb: Daumen drücken!

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