Rolex Sydney Hobart
„Wild Oats XI" legt vom Start weg vor

Der Start beim Rolex Sydney Hobart hielt, was die Vorhersage versprach: Los ging’s unter Spinnaker und die Großen segelten gleich vornweg

  • Dieter Loibner
 • Publiziert am 26.12.2012

Carlo Borlenghi/Rolex Aufgedreht: „Wild Oats XI" lag schon am Start voraus

Die ersten paar der insgesamt 630 Meilen ging’s mit frischer Bagstagbrise aus Südost dahin, doch bald wendete sich das Blatt. Nachdem das Feld die Tonne bei Sydney Heads rundete, wurde aus der Raumen eine Kreuz und aus warm und angenehm rau und nass. Der 30-Meter-Super-Maxi „Wild Oats XI” sprintete vornweg und hatte laut Tracker   bald einen Vorsprung von 10 Meilen auf „Ragamuffin Loyal”. Dahinter komplettierten „Lahana”, „Black Jack” und der Titelverteidiger nach berechneter Zeit,„Loki”, die Top 5.

Carlo Borlenghi/Rolex Aufgestellt: Zuseher beim Start mit Sydney im Hintergrund

Laut Berechnungen wird es auch diesmal nichts mit einem neuen Streckenrekord, aber beim gegenwärtigen Tempo sollte „Wild Oats” am 28. Dezember um etwa 14 Uhr im Ziel Ortszeit in Hobart einlaufen. Es wäre das sechste Mal, dass der 100-Fuß Maxi mit Neigekiel Line-Honors gewinnt. Doch das dachte man auch letztes Jahr, bis „Investec-Loyal" bei Leichtwind überholte und als erstes Boot die Zielflagge sah.

ROLEX Aufgefädelt: Das Feld entlang der Küste

Deutlich länger als zwei Tage, nämlich mindestens doppelt so lange, wird das Rennen für die kleineren Cruising-Boote dauern, unter denen sich auch „Flying Fish Arctos” mit dem Deutschen Matthias Söder  befindet. Nach gesegelter Zeit lag das Boot in der Nacht auf Platz 63 von 76 gestarteten Teilnehmern, doch in der Handicapwertung PHS 2 bedeutete dies immerhin Platz 4.

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In den frühen Morgenstunden segelte das Feld noch relativ geschlossen dicht unter Land Richtung Süden. Doch das dürfte sich mit der prognostizierten Winddrehung auf Nordost ändern, mit der sich die Schnellen Richtung Tasmanien verabschieden werden. Zumindest werden sie wieder ihre großen, bunten Tücher setzen, um damit möglichst viel Distanz Richtung Ziel gutzumachen.

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