Transatlantik
Wassereinbruch: Deutsche "Varuna" dreht ab

Die Ker 56 musste das laufende RORC Transatlantic Race mit einem Schaden aufgeben und läuft Lanzarote an

  • Lars Bolle
 • Publiziert am 28.11.2017
"Varuna" kurz nach dem Start "Varuna" kurz nach dem Start "Varuna" kurz nach dem Start

James Mitchell "Varuna" kurz nach dem Start

Gestern in den frühen Morgenstunden musste die Crew von Jens Kellinghusens Ker 56 "Varuna", die im RORC Transatlantic Race – der ersten Etappe der Atlantic Anniversary Regatta – sehr aussichtsreich gelegen hatte, wegen eines Rumpfschadens aufgeben.

Der Mitschnitt des Telefonats mit Navigator Mike Broughton

"Besatzungsmitglied Michi Mueller meldete am Montag, den 27. November, um 0520 GMT ein Problem am Bug auf Steuerbord", berichtet "Varunas" Navigator Mike Broughton per Satellitentelefon. "Varuna war bei 20 Knoten Wind hart am Wind bei zwei Meter Welle unterwegs. Wir fielen sofort ab, um das Aufschlagen des Rumpfes zu minimieren und drehten auf einen Vormwindkurs ab. Auf dem Steuerbordbug drang Wasser ein. Wir bereiteten unsere Rettungsflöße vor, griffen die Nottaschen und kontaktierten das RORC-Rennteam, um das Problem zu melden. Inzwischen haben unsere zwei Bootsbauer an Bord ein Carbon-Bodenbrett über dem Problembereich mit zwei rechtwinkligen Stützen fixiert, was sehr gut funktioniert. Wir sind sehr enttäuscht, dass wir uns vom Rennen zurückziehen müssen und fahren nach Lanzarote – der Crew geht es gut."

Damit fällt einer der aussichtsreichsten deutschen Teilnehmer dieser Regatta aus.

Das Race können Sie via Tracker hier verfolgen...


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Themen: Atlantic Anniversary RegattaRORCTransatlantikVaruna

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