Regatta-News
Volvo 70 „Movistar“ in Kapstadt angekommen

Team „Brasil 1“ gibt Crew-Änderungen für Inport-Rennen und zweite Etappe bekannnt

  • Mathias Müller
 • Publiziert am 16.12.2005

M. Muina moviestar sailing „Movistar“ nach Kollision mit unbekanntem Objekt

Nach zwölf Tagen und 5100 Seemeilen auf dem Frachter „MV Toronto“ ist der spanische Volvo 70 „Movistar“ gestern Abend um 20.30 Uhr lokaler Zeit in der Marina der Victoria and Albert Waterfront in Kapstadt angekommen.

Das spanische Schiff hatte bereits in der ersten Nacht der ersten Etappe von Vigo nach Kapstadt in einem Sturm Schaden genommen und musste den Hafen Puerto Real bei Cadiz anlaufen. Dort war das Schiff so weit es ging repariert worden, bevor es am 2. Dezember auf den Frachter gepackt wurde.

Nachdem die „Movistar“ nun vom Frachter in die Marina verladen wurde, sagte Skipper Bouwe Bekking, dass der Großteil der Reparaturarbeiten bereits erledigt sei. „Wir nehmen jetzt noch die Hydraulik-Zylinder heraus, um sie zu checken“, fügte der Däne hinzu. Schließlich habe das Team Ericsson, welches über die gleichen Teile verfüge, eben mit diesen Teilen während der ersten Etappe Probleme bekommen. Dies müsse nun auch auf seinem Schiff näher untersucht werden. „Anschließend wollen wir draußen auf See unter möglichst harten Bedingungen trainieren, um zu testen, ob auch wirklich alles an Bord gut funktioniert“, meinte Bekking.

Während im spanischen Team noch einiges erprobt werden muss, hat sich das Team der „Brasil 1“ schon Gedanken über die weitere Crewbildung an Bord gemacht. Der 38 Jahre alte Norweger Knut Frostad und der 41 Jahre alte Niederländer Marcel van Triest werden in Zukunft mitsegeln. Frostad ersetzt Horacio Carabelli, der selbst erst in letzter Sekunde für einen nicht ganz fitten Segler an Bord gekommen war, sich aber nun wieder in der Shorecrew engagiert.

Marcel van Tries übernimmt im weiteren Verlauf des Rennens die Position des australischen Navigators Adrienne Cahalan, der das brasilianische Team verlässt. Ausschließlich für das Inport-Race unter dem Tafelberg wird sich das Team außerdem mit dem Segel- und Projekt-Direktor der Kampagne, Alan Adler, verstärken.

Adler, früherer Starboot-Weltmeister und Silbermedaillengewinner bei den Pan-America-Spielen in der J24-Klasse, war auch beim ersten Inport-Rennen in Sanxenxo/Spanien an Bord, als die „Brasil 1“ den zweiten Rang belegte.


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Themen: RegattaVolvo Ocean Race

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