Streamline
Viel Power für die Profis

Wieder dabei: die rasanten Kielboote vom Typ Streamline

  • Lars Bolle
 • Publiziert am 24.10.2002

H.-G. Kiesel Mit Trapez in voller Fahrt

Mit dem Pirat fing es an. Dann kam die Sportina 600. Zuletzt machte die Meisterschaft der Meister erneut einen technologischen Sprung nach vorn...

Seit 2001 kämpfen Deutschlands beste Segler auf identischen Kielbooten vom Typ Streamline, den bislang schnellsten und anspruchsvollsten Sportgeräten bei diesem Event der Extraklasse.

Die Streamline hatte Anfang 2000 ihr Debüt und konnte vom Start weg überzeugen. Das Judel/Vrolijk-Design verbindet hohes Geschwindigkeitspotenzial auf Raumschots-Kursen mit perfekten Amwind-Eigenschaften. Damit ist das Dreiann-Schiff anderen Sportbooten wie J24 und Bénéteau 25 klar überlegen. Auf international hochrangig besetzten Match-Races bewies es seine Sonderstellung.

Die Idee dazu stammt von dem  österreichischen Unternehmer und Regattasegler Andreas Labek. Gebaut wird die Streamline bei der renommierten Mader-Werft in Waging.

Im ersten YACHT-Test hieß es über das Erfolg versprechende Konzept: "Was das Trio aus Initiator, Konstrukteur und Bootsbauer da aufs Wasser gezaubert hat, macht richtig Spaß."

Das Dreimann-Kielboot ist aus Epoxid-Sandwich gebaut und wiegt segelfertig nur ca. 600 Kilo. Vier wasserdichte Kammern machen es unsinkbar. Am Wind trägt die Streamline 30 Quadratmeter Segelfläche; der Spi hat 45 Quadratmeter. Die Trimmeinrichtungen sind aufs Nötigste beschränkt (Unterliekstrecker, Baumniederholer, Cunningham). Das Schiff ist 7,15 Meter lang, 2,55 Meter breit und geht 1,60 Meter tief.© A. Hoppenhaus


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Themen: MdM

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