Travemünder Woche
Erste Sieger kommen von der Seebahn; Meldung für Seesegel-DM

Erste Regatta des Jahres für die Seesegler, gelungene Vorbereitung für die Weltmeisterschaft der Seesegler für das Offshore Team Germany

  • Lars Bolle
 • Publiziert am 26.07.2021
Das Team der "Intermezzo" nach dem Sieg Das Team der "Intermezzo" nach dem Sieg Das Team der "Intermezzo" nach dem Sieg

Intermezzo Das Team der "Intermezzo" nach dem Sieg

Es war nach einem perfekten ersten Tag mit drei Wettfahrten zum Auftakt der Travemünder Woche ein schwieriger Sonntag für die Seesegler, an dem wenigstens ein Rennen über den Up-and-Down-Kurs gebracht werden konnte. Die Siegertrophäen gingen schließlich an die Crews der „Intermezzo“ (Jens Kuphal, Berlin) in der Gruppe ORC I+II und der „Immac Fram“ (Kai Mares, Dänischenhagen) in der ORC-Gruppe III+IV.

segel-bilder.de Kai Mares gewann mit vier Tagessiegen

„Die Travemünder Woche war für uns der Einstieg in die Regattasaison, jetzt folgen noch die Kieler Woche und die Deutsche Meisterschaft im September“, sagte Kai Mares, der mit seiner Crew ausschließlich Siege in den vier Wettfahrten einfuhr. Internationale Events hat die Crew der Italia 9.98 „Immac Fram“ in diesem Jahr wegen Corona nicht auf dem Plan, hat sich aber dennoch gewissenhaft vorbereitet: „Wir haben nichts schleifen lassen, im Winter am Boot gearbeitet und jetzt auch einige intensive Trainingswochenenden gehabt. Man merkt, dass wir sehr gut eingespielt sind.“

Für die Mannschaft der „Intermezzo“ war die Travemünder Woche auch ein wichtiges Training auf dem Weg zur Weltmeisterschaft der Seesegler im August vor Tallinn/Estland. „Ich bin überrascht, wie gut es schon geklappt hat“, sagte Steuermann Jens Kuphal. Für seine Crew war es das erste Mal auf dem Wasser auf der Landmark 43 „Intermezzo“ in dieser Saison. „Wir sind schöne Manöver gefahren, und auch unsere neuen Segel haben gut funktioniert.“ Für die WM wollte er sich auf keine Zielvorgaben festlegen: „Es wird die härteste Konkurrenz sein, gegen die wir jemals gesegelt sind.“

Zur Crew der „Intermezzo“ gehörten mit Robert Stanjek, Annie Lush und Phillip Kasüske drei der vier Besatzungsmitglieder, die mit der Imoca „Einstein“ des Offshore Team Germany von Jens Kuphal The Ocean Race Europe gewonnen hatten.

Ein Wermutstropfen waren jedoch die Meldezahlen. In den zusammengelegten Gruppen I+II und III+IV gingen nur jeweils 6 bzw. 13 Mannschaften an den Start.

Ergebnisse...

Auch für den Saisonhöhepunkt der Seesegler, die Deutsche Meisterschaft, wünschen sich die Veranstalter noch mehr Teilnehmer.

An fünf Tagen soll vom 24. bis 28. September vor dem Hafen Olpenitz in drei Klassen um Gold gesegelt werden. In enger Abstimmung bemühen sich die Regattavereinigung Seesegeln, der Berliner Yacht-Club und der Deutsche Segler Verband um ein bestmögliches Comeback für die Seebahn. Besonders froh sind die Veranstalter, mit Eckart Reinke einen international anerkannten und bei den Seglern geschätzten Wettfahrtleiter gewonnen zu haben. „Eckart Reinke und sein Team werden für perfekte Abläufe auf dem Wasser sorgen, das wird ein heißer Herbst“, kommentiert RVS-Kopf Bertil Balser.

Auf dem Programm stehen ein Coastal Race und acht Up-and-Down-Wettfahrten. Das Coastal Race wird die IDM am Samstag, 25. September, eröffnen. Gemeinsam mit den Dehler 30-od-Yachten, die parallel ihre deutsche Bestenermittlung austragen, wird Wettfahrtleiter Eckart Reinke die ORC-Teams zunächst auf eine kurze Offshore-Wettfahrt schicken. An den Folgetagen stehen dann knackige Up-and-Down-Rennen auf dem Programm.

Die Meldung zur IDM See ist ab sofort über Manage2Sail möglich. Alle Informationen zur Regatta, dem Ablauf sowie Impressionen aus den vorherigen Jahren finden sich außerdem auf der eigens dafür eingerichteten Website: www.idm-seesegeln.com.


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Themen: Jens KuphalOffshore Team GermanyRobert StanjekTravemünder Woche

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