Quebec–St. Malo
Stromschnell: Riechers legt flott los

Die 25 Teams gingen gestern von Quebec City auf die lange Reise nach Frankreich – und Class-40-Favorit Jörg Riechers mischt bereits vorn mit

  • Dieter Loibner
 • Publiziert am 23.07.2012

XDachet.com „Mare" kam gut aus den Startlöchern

Gutes Wetter, gute Laune und gute Brise aus westlichen Richtungen waren die Rahmenbedingungen für den Start des 8. Quebec–St. Malo. Die Vorhersagen prophezeien viel „Druck in der Luft", wie es ein Teilnehmer nannte, doch zunächst gilt es, den Slalom am St.-Lorenz-Strom, der von vielen Hindernissen, Inseln und von starkem Tidenstrom gekennzeichnet ist, gut zu absolvieren, das heißt, ohne aufzulaufen oder anzuecken.

In der Class40, also der aus deutscher Sicht interessanteren Kategorie, hat sich Jörg Riechers mit seinem US-Partner Ryan Breymaier mit „Mare” gleich vorn etabliert. „Wir treten an, um zu gewinnen”, ließ Breymaier im Interview  verlauten.

XDachet.com Start in Quebec City

Nach den ersten paar Rennstunden, an der Bahnmarke von Le Malbaie, lagen sie auf Platz 2, allerdings sagenhafte 6,5 Meilen hinter „IXBlue” mit Stéphane Le Diraison am Steuer. Der hatte am Nachmittag als einziger L’Isle-aux-Coudres an Steuerbord liegengelassen und damit einen zwar längeren, aber auch deutlich schnelleren Weg zurückgelegt. Praktisch am Heck von „Mare” klebte „Latitude Neige / Longitude Mer”, gefolgt von „Roaring forty 2”. Auf Platz 14, mit etwa 10 Meilen Rückstand (aber knapp vor „Bleu”), folgte mit „Red” das zweite deutsche Schiff, gesteuert von Mathias Müller von Blumencron, der von Co-Skipper und Navigator Andreas Lindlahr unterstützt wird.

XDachet.com Last Minute: Eines der Ruder wird auf einer Class40 eingehängt

Lindlahr, der auch regelmäßig für die YACHT fotografiert, beschreibt die letzten Stunden vor dem Start: „Seit der Ankunft hier sind wir, mit Unterstützung von Mathias' Frau Wendy und Lissa, ununterbrochen dabei, die Ausrüstung des Bootes zu ergänzen, zu verbessern und sämtliche Sicherheits-Kontrollen über uns ergehen zu lassen. Eine Aufgabe, die es in sich hat. Die Kontrolleure sind streng und die Anforderungen hoch. Mast, stehendes und laufendes Gut, Schoten und Fallen – alles wird gecheckt und teilweise ersetzt oder verstärkt. Die umfangreiche Sicherheitsausrüstung wird besonders genau geprüft. Dazu gehören Epirbs, Rettungsinsel, Grabbag, Seenotmunition, Survival-Suits, Trinkwasser, Ankergeschirr, Sat-Phone, Proviant und vieles mehr.”

Anna-Maria Renken, die mit dem Franzosen Jean-Édouard Criquioche auf „Sevenstar Yachttransport” segelt, liegt 15 Meilen zurück, am Schluss des Feldes.

Die Eventseite und die  Positionsverfolgung

XDachet.com Gedränge am Start, doch „IXBlue" (M.) kam gut weg und lag nach den ersten Stunden weit vor dem Feld


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Themen: Anna Maria RenkenJörg riechMareMathias BlumencronQuebec–St. MaloRed

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