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Straßenbahnfahren auf dem Atlantik

Keine Positionsverschiebungen

  • Fridtjof Gunkel
 • Publiziert am 11.04.2006

Was zu Beginn des Rennens für Erstaunen sorgte, ist mittlerweile Normalität. Die Volvo 70s schaffen rund 450 Seemeilen in 24 Stunden, was Durchschnittsgeschwindigkeiten von rund 18 Knoten bedeutet. Weiter in Führung liegt "ABN Amro One" unter Skipper Mike Sanderson.

Das breitere Kouyoumdijan-Design, das aus der älteren "ABN Amro Two" entwickelt wurde, ist das einzige Schiff der zweiten Generation. Dahinter liegt mit "Movistar" (Bouwe Bekking) das beste Farr-Design. Die spanische Crew hat in den letzten sechs Stunden 7 Seemeilen aufgeholt, liegt aber noch 38 Seemeilen hinter der gesamtführenden Yacht. Spannend: Wenn die Flotte in der derzeitigen Reihenfolge durchs Ziel in Baltimore ginge, hätte "Movistar" insgesamt den zweiten Platz errungen.

Denn die "ABN Amro Two", die diesen Rang bislang verteidigen konnte, führt derzeit die rote Laterne. Enttäuschend bislang das Abschneiden von "Ericsson". Der Skipperwechsel von Neal McDonald auf John Kostecki, der vor vier Jahren das Rennen mit der "illbruck" überlegen gewonnen hatte, zahlte sich bislang nicht aus; das Schiff liegt auf dem vorletzten Platz.

Derzeit lassen die gleichmäßigen Bedingungen nur wenige taktischen Optionen zu. Man rechnet aber spätestens im Schlussspurt in der Chesapeake Bay mit großen Positionsverschiebungen. ETA ist der 18.4.


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