ISAF Segel Weltcup
Starker Auftakt in Hyères

Angeführt von Lasersegler Simon Grotelüschen und Windsurferin Moana Delle schaffte das Sailing Team Germany gleich neun Top-10 Plätze

  • Dieter Loibner
 • Publiziert am 25.04.2011

STG Wie das deutsche Team insgesamt, ließen es Erik Heil und Heiko Plössel am ersten Tag gleich richtig krachen: Platz 6 bei den 49ern

Bei strammen Winden aus östlicher Richtung und starker Welle konnte zum Auftakt des vierten Events des ISAF Segel Weltcups bei der Semaine Olympique Française auf allen Bahnen das volle Programm absolviert werden. Und Deutschlands Segler mischten kräftig mit. Dabei wollte es Grotelüschen offenbar ganz genau wissen. Nach zwei Laufsiegen in seiner Gruppe steht der Kieler gemeinsam mit dem amtierenden Weltmesiter Tom Slingsby aus Australien punktegleich an der Spitze des 155-Boote Laserfeldes. Ebenfalls stark: Malte Kamrath, der mit den Plätzen 2 und 8 insgesamt auf Platz 10 liegt.

STG Moana Delle surft mit Freude zum vierten Zwischenrang

Windsurferin Delle, die einzige deutsche Vertreterin bei den RS:X Damen, holte sich einen Laufsieg, blieb auch sonst einstellig und ist nach drei Wettfahrten Vierte. Robert Stanjek/Frithjof Kleen konnten in der Starklasse an die zuletzt gezeigten Leistungen in Palma anknüpfen und liegen nach dem ersten Tag ebenfalls auf Rang 4, drei Plätze vor ihren Teamkollegen Johannes Babendererde und Timo Jacobs, die sich nach schwachem Beginn mit einem Sieg in der zweiten Wettfahrt auf Rang 7 verbessern konnten.

STG Matthias Miller zeigte im Finn seine Starkwindqualitäten

Bei den 49ern halten Erik Heil/Thomas Plössel nach drei Läufen Platz 6, bei den 470er Männern sind Lucas Zellmer/Heiko Seelig 7., während Matthias Miller bei den Finns nach zwei Wettfahrten auf Platz 10 rangiert. Etwas überraschend kommt Lasse Klötzings 7. Rang bei den 2,4 mR. Damit liegt er vor dem starken Holländer Thierry Schmitter (10.) und Heiko Kröger (11.), die allerdings beide in der zweiten Wettfahrt einen Frühstart hinlegten. Die anderen Top-Plätze der Deutschen: Bei den RS:X Männern liegt Toni Wilhelm auf Platz 12, im Laser Radial ist Franziska Goltz 22., bei den 470er Frauen liegen Kathrin Kadelbach/Friedericke Belcher auf Rang 13. und beim Damen Match Race konnte Silke Hahlbrock in ihrer Gruppe zwei der ersten drei Ausscheidungsläufen gewinnen.

Guillaume Durand FFVI Die deutschen 49er Segler Fricke/Huber in Schieflage

Wie vorhergeshen dominieren die Franzosen und die Briten, die nach dem ersten Tag sieben bzw. fünf Top-3 Plätze halten. Geradezu unglaublich ist die Dominanz der englischen Finnsegler, die vier der ersten fünf Plätze belegen. Ben Ainslie und Scott Giles konnten jeweils beide Gruppenwettfahrten gewinnen und führen punktegleich. Böse erwischte es den französischen 470er Steuermann Manu Dyen, der bei einer spektakulären Kenterung auf dem Heimweg eine Schulterluxaton erlitt und für drei Wochen ausfällt. Mit Stéphane Christidis an der Vorschot zählt Dyen zu den Topfavoriten in der 470er Klasse, nicht zuletzt weil die beiden unlängst in Palma gewonnen hatten.

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Themen: Frithjof KleenHeiko KrögerHyèresJohannes BabendererdeMoana DelleRobert StanjekSemaine Olympique FrançaiseSimon GrotelüschenTimo JacobsTom Slingsby

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