Solo Maître CoQ: zwei deutsche Starter gefordert
Jörg Riechers und Susann Beucke greifen an

Mit dem erfahrenen Hamburger Jörg Riechers und Neueinsteigerin Susann Beucke sind zwei deutsche Skipper ab heute im Figaro-Spiel

  • Tatjana Pokorny
 • Publiziert am 19.04.2022
Mit der Segelnummer GER 59 im Einsatz: Figaro-Skipperin Susann Beucke Mit der Segelnummer GER 59 im Einsatz: Figaro-Skipperin Susann Beucke Mit der Segelnummer GER 59 im Einsatz: Figaro-Skipperin Susann Beucke

Pierre Bouras Mit der Segelnummer GER 59 im Einsatz: Figaro-Skipperin Susann Beucke

Sie gehen mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen an den Start der 19. Auflage des Solo Maître CoQ: Der erfahrene Hamburger Solist Jörg Riechers und Neueinsteigerin Susann Beucke sind zwei von 33 Männern und Frauen, die im französischen Mittelstrecken-Klassiker über 320 Seemeilen und zwei Nächte um einen guten Einstieg in die Figaro3-Saison kämpfen. Der Startschuss fällt am heutigen Dienstag um 11 Uhr.

Archiv Jörg Riechers bereitet sich während des Baus seiner Imoca-Yacht mit einer Figaro-Saison auf das große Ziel Vendée Globe vor

Für Riechers bedeuten seine Figaro-Einsätze unter der Flagge von Alva Yachts während des Baus seiner neuen Imoca-Yacht für die Vendée Globe 2024 intensives Training auf hohem Niveau. Nach zwei Monaten Power-Training mit dem Pôle La Rochelle nennt das Team um den 53-jährigen Riechers diesen ersten Regattastart "den Moment der Wahrheit". Hier geht es zum Figaro-Einstiegsvideo von Jörg Riechers (bitte anklicken!) . Die Szene ist gespannt darauf, wie sich der in Frankreich lebende und verheiratete Profi aus Hamburg beim Saisonauftakt platzieren kann.

Milan Henn/Alva Yachts Jörg Riechers im Figaro-Training mit seinem Boot unter Alva-Yachts-Flagge

"Ins Ziel kommen ist das Ziel"

Ganz anders die Vorzeichen bei Susann Beucke: Die 49erFX-Silbermedaillengewinnerin der Olympischen Spiele stieg in diesem Jahr erstmals auf eine Figaro, hat ein hartes Wintertraining absolviert und läutet mit dem Solo Maître CoQ ihre neue Seesegelkarriere mit Fernziel Vendée Globe ein. Entsprechend bescheiden sind die Ziele der 30-Jährigen noch, wie sie YACHT online kurz vor dem Start sagte: "Bei mir ist alles fit, aber ich bin auch ganz schön aufgeregt. Ins Ziel kommen ist das Ziel. Auf der Strecke liegen so viele Hindernisse: die Île de Rhé, viele Fischerboote, Hummerkörbe… Ich möchte vor allem mit meiner Navigation auf den Punkt sein." Vorbereitet hat sich Beucke im Offshore-Regattazentrum Lorient Grand Large mit den "Azubis" in der Figaro-Klasse. Jetzt endlich kann sie erstmals im Wettbewerb zeigen, was sie schon draufhat. Ein Porträt von Autor Andreas Wolfers über Susann Beucke ist in der aktuellen YACHT 9/2022 zu lesen.

Team Susann Beucke Nach den ersten Vorbereitungsmonaten bereit für das Solo Maître CoQ: Figaro-Skipperin Susann Beucke

Neben Susann Beucke sind mit Elodie Bonafous, Violette Dorange, Chloé Le Bars und Charlotte Yven vier weitere Skipperinnen im Einsatz. 28 Männer, unter denen Jörg Riechers zu den Meilen-Königen zählt, gehen auf die fordernde Solo-Runde, von der sie am 21. April zurückerwartet werden. Zwei Inshore-Rennen am 22. und 23. April vor Port Olona in Les Sables d’Olonne bilden die Schlussakkorde dieser französischen Woche im Zeichen der Figaros. Hier geht es zu Kurs und Tracking (bitte anklicken!).

Team Susann Beucke Sieht ihrer Solo-Maître-CoQ-Premiere gespannt entgegen: Neueinsteigerin Susann Beucke aus Strande bei Kiel


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