Einhand-Amateur-Regatten
Silverrudder: Eigenverantwortung oder verantwortungslos?

In den sozialen Medien wird das diesjährige Sturm-Silverrudder kontrovers diskutiert. Hätte die Wettfahrtleitung die Regatta absagen müssen? Ihre Meinung

  • Lars Bolle
 • Publiziert am 24.09.2018
Besonders anspruchsvoll war die Brückendurchfahrt gleich nach dem Start Besonders anspruchsvoll war die Brückendurchfahrt gleich nach dem Start Besonders anspruchsvoll war die Brückendurchfahrt gleich nach dem Start

YACHT/S. Jürgensen Besonders anspruchsvoll war die Brückendurchfahrt gleich nach dem Start

Ein stark dezimiertes Teilnehmerfeld, noch weniger Finisher. Dazu Ausfälle und Aufgaben, Schäden und Rammings. Das diesjährige Silverrudder, einhand rund Fünen, war ein Härtetest für Mensch und Material.

Und es löst Diskussionen aus: Ist ein Start bei solchen Bedingungen noch mit guter Seemannschaft vereinbar? Wind über 40 Knoten, Strom von rund 4,5 Knoten, teils gegen den Wind, enge Fahrwasser und Brückendurchfahrten – angesichts der Bilder und Videos vom Rennen grenzt es fast an ein Wunder, dass es außer Materialschäden keine ernsthaften Verletzungen gab.

Da stellt sich für viele auch die Frage nach der Verantwortung. Hätten die Veranstalter die Regatta absagen müssen? Tragen sie nicht auch eine Fürsorgepflicht den Teilnehmern gegenüber, von denen sich vielleicht einige auf das Urteil der Ausrichter verlassen? Oder ist diese Entscheidung nicht Sache der Organisatoren? Schließlich unterschreibt jeder Skipper mit der Anmeldung, dass er auf eigenes Risiko startet.

Die kontroverse Diskussion ist vor allem in der Silverrudder-Gruppe auf Facebook zu verfolgen.

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Themen: EinhandSilverrudder

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