Quebec - St. Malo
Sie sind durchgepustet, aber happy

Fertig haben und fertig sein sind zwei verschiedene Dinge, die aber manchmal Hand in Hand gehen. Auf der Class 40 „Red” war’s jedenfalls so

  • Dieter Loibner
 • Publiziert am 05.08.2012

Pierre Bouras So sehen Sieger aus: “Campagne de France" beim Zieleinlauf vor St. Malo

Die Plätze unter der Piratenfestung im Hafen von St. Malo füllen sich mit den Booten, die das Tansat Quebec–St. Malo beendet haben. Der Sieger bei den Open50 Trimaranen, ein Boot mit dem unmöglichen Namen „FenêtréA Cardinal 3“ war in wenig mehr als neun Tagen da. „Campagne de France“, die schnellste Class40-Yacht mit der erfahrenen Crew der erfolgreichen Titelverteidiger Halvard Mabire, Miranda Merron und Christian Bouroullec benötigte 11 Tage und 17 Stunden.

Pierre Bouras So sehen Zweite aus: „Mare" kam trotz vieler Probleme auf dem Ehrenplatz ins Ziel

Gleich dahinter, mit nur 13 Meilen Rückstand, dann „Mare“ mit der Crew von Jörg Riecher, Ryan Breymaier, Sam Manuard und Rémi Aubrun, die trotz gebrochenem Bugspriet und mehrfach gerissenem Spi den zweiten Platz in der Klasse holten. Auf Platz 3 dann Sébastien Rogues mit „Eole Generation Gdf Suez“.

Pierre Bouras Auch ein Vierter kann Freude machen. Die Crew von „Geodis" grämt das verpasste Podium wohl nicht

Auf dem sehr guten 10. Platz reihte sich gestern in den frühen Morgenstunden dann auch „Red“ ein, mit dem Hamburger Skipper Mathias Müller von Blumencron und YACHT-Mitarbeiter Andreas Lindlahr. „,Red‘ ist heute morgen um 5.54 Uhr in St.-Malo nach 3400 gesegelten Meilen als Zehnter über die Ziellinie gegangen“, schrieb Lindlahr. „Die Crew ist durchgepustet, happy, erschöpft und hungrig”! Das kann man ihnen gerne nachsehen. Die Amateur-Crew lieferte in diesem hochklassigen Feld bei sehr anspruchsvollen Bedingungen eine tolle Leistung ab und darf mit Recht zufrieden sein. Auch wenn die GoPro-Kamera ein neues Zuhause bei den Fischen hat.

Ebenfalls im Ziel, und zwar als Zwölfter, ist „Sevenstar Yachttransport“ mit dem französischen Skipper Jean-Edouard Criquioche und der deutschen Anna Maria Renken. Das bedeutete gleichzeitig den Sieg bei den „Klassikern“, also jenen Booten, die  2006 und 2007 gebaut wurden.


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Themen: Anna Maria RenkenCampagne de FranceHalvard MabireJörg RiechersMareMathias Müller von BlumencronMiranda MerronQuebec–St. MaloRed

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