Extreme Sailing
Saisonfinale einer Erfolgsserie

Die siebte Saison der Extreme Sailing Series ist beendet. The Wave Muscat gewann erneut, obwohl Alinghi im Finale vor Florianopolis siegte

  • Tatjana Pokorny
 • Publiziert am 18.11.2013

Vincent Curutchet / Lloyd images / OC The Wave Muscat Das Team The Wave Muscat gewinnt die Extreme Sailing Series zum zweiten Mal in Folge

In den Jahren 2010 und 2011 hatte der Profizirkus der Extreme Sailing Series auch schon mal in Kiel gastiert, doch seitdem haben sich die Veranstalter zu anderen Ufern aufgemacht. Zwar beeindruckte Kiel mit hohem Zuschauer-Aufkommen, und viele Besucher dürften sich noch an den Crash zwischen The Wave Muscat und dem Team Red Bull Extreme Sailing erinnern, doch ohne deutsches Boot oder deutsche Segler fehlte ein wenig der Bezug. Andere Hafenstädte waren im Ringen um die Austragungsrechte finanziell potenter, und so zieht die von Mark Turner und seinem Unternehmen OC Sport aus der Taufe gehobene Serie mit den rasanten Katamaranen inzwischen anderswo Segelfans in ihren Bann.

Vincent Curutchet / Lloyd images / OC The Wave Muscat Lieferten sich in der Saison 2013 spannende Kämpfe: Die Katamaran-Crews in der Extreme Sailing Series

Die siebte Saison der Erfolgsserie, die in den vergangenen Jahren Höhen und Tiefen durchlebte, aber inzwischen zu einer festen Größe im internationalen Regattasport herangewachsen ist, ging am Wochenende im brasilianischen Florianopolis zuende. Zum zweiten Mal in Folge siegte das Team The Wave Muscat mit Skipper Leigh McMillan. Es war ein knapper Triumph, denn Rivale Alinghi gewann nach insgesamt fünf Siegen durch McMillans Crew die finale Regatta im brasilianischen Florianopolis, musste sich aber schließlich punktgleich dem siegreichen Team aus dem Oman geschlagen geben. Platz drei sicherte sich das Red Bull Sailing Team.

Vincent Curutchet / Lloyd images / OC The Wave Muscat Am Ende gewann The Wave Muscat die Saisonmeisterschaft punktgleich vor Alinghi

Sieben "Acts" prägten die Extreme Sailing Series 2013. Sieben Teams mit Seglern aus 14 Nationen trugen insgesamt 190 Rennen auf drei Kontinenten aus. Laut Veranstaltern wurde die teilweise spektakuläre Segelshow von 54 Fernsehsendern üertragen. Mehr als eine Million Menschen haben sich die Bilder von den Regatten bei YouTube angesehen. Veranstalter Mark Turner sagte: "Für uns war 2013 ein entscheidendes Jahr. Zum einen konnten wir Land Rover als Hauptpartner der Serie gewinnen. Aber auch im Sport haben wir ein neues Niveau erreicht." Turner versprach: "Das kommende Jahr dürfte eines der aufregendsten der Serie werden. Einige Austragungsorte sind wieder dabei. Wir werden aber auch zu neuen Ufern aufbrechen und dabei vier Kontinente besuchen."


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Themen: AlinghiExtreme Sailing SeriesRed BullThe Wave, MuscatTopnews_24_2013

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