Regatta-News
Rolex Middle Sea Race: Deutsche Erfolge

Marten 49 "Vineta" IMS-Sieger und in der IRC Kategorie auf Platz drei. alles auf Platz drei, DK 46 Guts'n'Glory IRC-Zehnte

  • Matthias Beilken
 • Publiziert am 25.10.2007

Rolex Fröhliche Ankunft: "Vineta"-Crew

Bei dem extrem windigen Rennen rund Sizilien fielen über zwei Dutzend Yachten aus. Der Maxi "Loki" ging unbemannt auf Drift und wurde geborgen – aber vorher geplündert. Die Yachten von Felix Scheder-Bischien und Christopher Wuttke hielten, teils arg gebeutelt, durch und wurden belohnt.

Nur zwölf Yachten erreichten das Ziel vor der beeindruckenden Altstadtkulisse von Valletta, der Hauptstadt von Malta. Nach IRC-berechneter Zeit siegte der 90 Fuß große Maxi "Rambler" und holte den Bahnrekord über die 607 Meilen. Der klassische Kurs führte unter anderem durch die berüchtigte Straße von Messina und rund der Insel Pantellaria. Ole Satori, Navigator auf "Vineta", hatte also jede Menge zu tun. Um Skipper Felix Scheder-Bischien (79) aus Hamburg waren unter anderem America's-Cup-Segler Wolf Diez und Matchracer Philipp Semmer dabei.

Wie auch "Vineta" musste die DK 46 "Guts'n'Glory" die letzten Meilen mit Trysegel zurücklegen, das Großsegel war jeweils in Streifgen gegangen. Gewertet wurde in fünf Kategorien: IRC, IMS und ORC Club, Mocra (Katamarane), Einheits- und Doublehand-Klassen. Mit seinen durchwachsenen Bedingungen machte das Rennen seinem berüchtigten Ruf alle Ehre.

Die deutsche Vereinsyacht "Aquis Granus IV" aus Aachen gab esbenfalls auf — und der Maxi "Loki" wurde vor seiner Bergung noch kräftig geplündert. Vor Palermo soll man große Yachten auch nicht unbeaufsichtigt driften lassen.


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Themen: Malta

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