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Regattasport zum Anfassen

Attraktive Rennen, schönes Umfeld, viele Stars: Auftakt des Volvo Champions Race geglückt

  • Jochen Rieker
 • Publiziert am 12.05.2003

4Sail Projects/N. Krauss Hoch die Tüte: Herbie Dercksen beim Setzen des Gennakers. Der Niederländer wurde mit Steuermann Mitch Booth Dritter

Regattasport zum Anfassen

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Regattasport zum Anfassen

Eine neue Regattaserie zu etablieren, zumal in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, erfordert Mut und jede Menge Know-how. Den Machern des Volvo Champions Race ist es gelungen. Daran konnte auch der mitunter allzu leichte Westwind nichts ändern, der das Wasser des Bodensees bei Konstanz am vergangenen Wochenende allenfalls kräuselte. Schon der erste der drei geplanten VCR-Events war ein Erfolg - sportlich wie atmospärisch.

Um sich neben den etablierten Großveranstaltungen wie Kieler Woche, Warnemünder Woche oder Travemünder Woche und den vielen kleineren Regattas (Match Race Germany, Essener Woche, SkiffProTour u.a.) dauerhaft zu etablieren, fehlt jedenfalls nicht viel.

Das Konzept der unmittelbaren Publikumsnähe funktionierte beim Volvo Champions Race in Konstanz schon sehr gut. Die Partystimmung am Abend war bestens - auch Dank der tätigen Mithilfe der Segler, die es ordentlich krachen ließen. Und das sportliche Niveau entsprach zumindest im Tornado weitestgehend den Erwartungen. An der Spitze der 15 Kat-Teams ging es professionell und dementsprechend eng zu.

Im 49er dagegen glich das Feld eher einer mittelmäßig besetzten internationalen deutschen Meisterschaft. Echte Champions, die ja zu einem Champions Race gehören, waren rar. Schon in Schwerin Anfang Juli soll sich das jedoch ändern, sagte Veranstalter Dirk Neumann von 4Sail Projects.

Vielleicht klappt es dann ja auch mit mehr Wind. Denn ohne eine frische Brise fehlt es an jener Action, die auch Nichtsegler für einen solchen Speed-Event begeistern kann. In Konstanz dagegen war die Spannung meist nur für Regatta-Interessierte greifbar.

Hier die Gesamtergebnisse des Volvo Champions Race in Konstanz:

TORNADO SPORT

1. Darren Bundock/Glenn Ashby (AUS) 23 Punkte
2. Roland Gäbler/Andreas John (GER) 27 Punkte
3. Mitch Booth/Herbert Dercksen (NED) 30 Punkte
4. Peder Ronholt/Soren Jörgensen (DEN) 39 Punkte
5. Andrew Landenberger/Johannes Polgar (GER) 43 Punkte
6. Martin Rusterholz/Andy Heuss (SUI) 56 Punkte
7. Nils Bunkenburg/Gunnar Struckmann (GER) 63 Punkte
8. Christian Sach/Kirsa Sach (GER) 75 Punkte
9. Christina Loweg/Florian Loweg (GER) 76 Punkte
10. Tino Mittelmeier/Niko Mittelmeier (GER) 79 Punkte
11. Lars Bähr/Dino Grobe (GER) 81 Punkte
12. Patrick Egger/Kristof Koch (GER) 81 Punkte
13. Sebastian Moser/David Eisl (GER) 81 Punkte
14. Eckart Kaphengst/Gyde Kaphengst (GER) 88 Punkte
15. Fridtjof Unger/Christian Busdieker (GER) 96 Punkte

49ER

1. Peter Hansen/Sören Hansen (DEN) 15 Punkte
2. Marcel Walser/Caspar Buettner (SUI) 20 Punkte
3. Marcus Baur/Max Groy (GER) 24 Punkte
4. Tom Ruegge/Jörg Steiner (SUI) 26 Punkte
5. Jan-Peter Peckolt/Hannes Peckolt (GER) 35 Punkte
6. Markus Steeg/Moritz Deml (GER) 39 Punkte
7. Nico Delle-Karth/Nikolaus Resch (AUT) 46 Punkte
8. Gabriel Wicke/Wolf Jeschonnek (GER) 48 Punkte
9. Frank Mülhauser/Peter Mülhauser (GER) 61 Punkte
10. Jasper Behrendt/Fionn Erdmann (GER) 68 Punkte
11. Dominik Schaffner/Michael Huber (GER) 72 Punkte
12. Wolfgang Niessen/Christian Wnez (GER) 82 Punkte
13. Felix Oehme/Heiko Thölmann (GER) 86 Punkte
14. Ralph Kaemmerle/Robin Kaemmerle (GER) 92 Punkte
15. Matthias Stölzle/Pascal Poschenrieder (GER) 105 Punkte


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Themen: 49erBodenseeKonstanzRegattaTornadoVolvo Champions Race

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