52 Super Series
"Quantum" siegt, "Platoon" punktet

Gelungener Saison-Auftakt für Harm Müller-Spreers "Platoon"-Crew: Vor Scarlino segelte die Crew mit Taktiker Markus Wieser auf Platz drei

  • Tatjana Pokorny
 • Publiziert am 29.05.2016

Nico Martinez/Martinez Studio Fotokunst vom Feinsten: Nico Martinez fotografierte die TP-52-Flotte vor Scarlino

Harm Müller-Spreers "Platoon"-Crew hat sich zum Auftakt der 52 Super Series in toskanischen Gewässern Platz drei im Feld der elf Top-Yachten aus neun Ländern erkämpft. Einen Tag vor dem Finale lag die TP 52 des Hamburger Eigners und Steuermanns sogar auf dem zweiten Platz, konnte die zuvor mit starken Resultaten erarbeitete Chance zum Angriff auf Spitzenreiterin "Quantum" aber in den letzten beiden Wettfahrten nicht nutzen.

Nico Martinez/Martinez Studio Eigner Harm Müller-Spreer steuerte seine "Platoon" beim Saisonauftakt der 52 Super Series vor Scarlino auf Platz drei

Der Kampf um die Podiumsplätze verlief über insgesamt acht Rennen ebenso spannend, wie die vergangene Saison zu Ende gegangen war. "Platoon" war am Sonntag mit nur vier Punkten Rückstand auf die amerikanische "Quantum" und mit zwei Zählern Vorsprung vor der britischen "Alegre" in den Endspurt gestartet. Dann aber kreuzte die Crew mit Taktiker Markus Wieser die Ziellinie in Wettfahrt neun erst als achte und rutschte zurück. Wieser erklärte anschließend: "Uns ist der Deflektor gebrochen. Anschließend konnten wir die Backstagen nicht mehr richtig anziehen." So fehlte es "Platoon" im Schlussspurt an der notwendigen Geschwindigkeit, die Spitzenreiter ernsthaft zu attackieren. Mit Rang vier im Abschlussrennen gelang aber noch der Sprung aufs Podest hinter der siegreichen "Quantum"-Crew mit Profi Skipper Ed Baird und der "Alegre".

Nico Martinez/Martinez Studio Prächtige Segelspiele vor Scarlino. Fotokünstler Nico Martinez hielt sie mit seiner Kamera fest

Nico Martinez/Martinez Studio Den Platz in der ersten Reihe besetzten die Möwen. Im Hintergrund kämpft die "Platoon"-Crew um einen Podiumsplatz

"Quantums" Taktiker Terry Hutchinson sagte: "Das Niveau in dieser Flotte ist enorm hoch." Und "Alegres" Taktiker Nick Asher bestätigte: "Du darfst einfach keine Fehler machen. Machst du einen Fehler, wirst du bestraft. Hart. Quantum Racing ist die Messlatte in Sachen Kontinuität. Aber wir haben auch ein großartiges Team an Bord." Auch Markus Wieser zog am Ende der Serie positiv Bilanz: "Wir haben wirklich gut gesegelt. Auch Harm ist zufrieden. Wir haben Jordi Calafat als Strategen neu an Bord. Er kümmert sich um unsere Segel. Das war insgesamt ein guter Auftakt."

Nico Martinez/Martinez Studio "Platoon" vor der toskanischen Küste

Diskutiert wird in der Klasse weiterhin die Einführung einer "Owner/Driver Rule", um das Unverhältnis zwischen Profis und Eignern am Steuer aufzulösen. Die 52 Super Series wird im Juni vor Porto Cervo fortgesetzt und endet nach weiteren Zwischenstopps in Puerto Portals und vor Mahon mit der fünften und letzten Regatta im portugiesischen Revier vor Cascais.

Hier geht es zu den Ergebnissen

Nico Martinez/Martinez Studio Segeln mit Aussicht: Die 52 Super Series begann vor traumhaft schöner Kulisse in toskanischen Gewässern


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