Knackig, ruppig und fordernd: Die 4. Baltic 500 läuft!
Gestutzte Baltic-500-Flotte trotzt stürmischen Winden

Fast die Hälfte der gemeldeten Teams trat erst gar nicht an, zwei gaben gleich nach dem Start auf. 24 Duos aber sind im Rennen und nehmen die Herausforderung an

  • Tatjana Pokorny
 • Publiziert am 26.05.2022
Die Dehler 30 od "PlayTime" mit ihrer Crew vom Yachtclub Strelasund und der DHH-Regattagruppe, Björn Demmin und Alexander Busher Die Dehler 30 od "PlayTime" mit ihrer Crew vom Yachtclub Strelasund und der DHH-Regattagruppe, Björn Demmin und Alexander Busher Die Dehler 30 od "PlayTime" mit ihrer Crew vom Yachtclub Strelasund und der DHH-Regattagruppe, Björn Demmin und Alexander Busher

Kassian Jürgens Die Dehler 30 od "PlayTime" mit ihrer Crew vom Yachtclub Strelasund und der DHH-Regattagruppe, Björn Demmin und Alexander Busher

Die 4. Edition der Baltic 500 hat begonnen wie erwartet: starkwindig, ruppig und fordernd. Das von ursprünglich mehr als 40 Teilnehmern auf 26 Starter dezimierte Feld, dem nach dem Start in 25 bis 30 Knoten Wind in der Strander Bucht weitere zwei Teilnehmer verlorengingen, kommt entsprechend schnell voran. Einige Segler haben es sich zum Auftakt mit einem Frühstart etwas schwerer gemacht als nötig. Darunter waren Jonas Hallberg und Till Barth auf der JPK 10.30 "Hinden" und Mathias Müller von Blumencron und Martin Buck auf der Line-Honors-Favoritin "Red". Letztere wollten ihren Fehler mit der Rückkehr zur Linie sogar wiedergutmachen, doch das ist nach dem Baltic-500-Reglement nicht möglich. Frühstarter werden grundsätzlich mit einer 60-minütigen Zeitstrafe belegt.

Kassian Jürgens/Baltic 500 Die Class 40 "Red" mit Mathias Müller von Blumencron und Martin Buck

Kassian Jürgens/Baltic 500 Die Archambault 35 "Fliege 3" von Johannes Christophers

Kassian Jürgens/Baltic 500 Uwe Barthel und Sverre Reinke geben Gas auf der Dehler 30 od "Joint Venture"

Kassian Jürgens/Baltic 500 Gestartet wurde in der Strander Bucht: Auf ging es in die stürmische vierte Auflage der Baltic 500. Hier im Bild die Dehler 30 od "Joint Venture" mit Uwe Barthel und Sverre Reinke

Der schnellen Class 40 "Red" wird die Zeitstrafe bei dieser rekordverdächtigen Auflage nicht allzu viel anhaben können. Es bleiben 500 Seemeilen, den kleinen Auftaktpatzer inklusive rein seglerisch sehr gekonnter, jedoch wirkungsloser Bereinigung zu egalisieren. Wenige Stunden nach dem Start führte "Red" die Flotte bei der Großen-Belt-Brücke schon klar an, wurde aber noch hartnäckig von Oliver Schmidt-Rybandt und Niclas Aretz auf der Dehler 30 od "Powerplay" und dahinter der JPK 11.80 "Frida" mit Tim Behrendt und Andreas Buchheim sowie der "Hinden" verfolgt. Auch Michael Höfgen und Max Gurgel hatten sich am Donnerstagnachmittag etwas südwestlich der beiden anderen JPKs schon querab der Bucht von Kerteminde mit ihrer JPK 10.30 "Lightworks" in eine gute Position gebracht.

Kassian Jürgens/Baltic 500 Co-Organisator Rasmus Töpsch auf dem Wasser im Einsatz

Kassian Jürgens/Baltic 500 Links im Bild ist die "Playtime" mit Björn Demmin und Alexander Busher in der Startphase zu sehen

Erste Crews haben der Regattaleitung im Yacht Club Strande bereits am Nachmittag Böen mit Winden bis zu 40 Knoten gemeldet. Die stürmischen Bedingungen haben damit etwas früher eingesetzt als erwartet. Organisationsleiter und Co-Gründer Cord Hall, der das Feld erwartungsgemäß im Uhrzeigersinn auf den 500-Seemeilen-Kurs um Læsø und die dänischen Inseln schickt, ist aber überzeugt: "Da sind weit überwiegend Leute im Rennen, die wissen, was sie tun." Hier geht es zum Tracking: Auf der Seite etwas runterscrollen und dann "Overall Ranking" für die gesamte Flotte oder die einzelnen Divisionen anklicken.

Kassian Jürgens/Baltic 500 Oomke und Katrin Möller vom Mühlenberger Segel-Club auf der X-41 "Blue Bat"


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Themen: Baltic 500

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