Regatta-News
Oryx Quest: "Geronimo" aus dem Rennen

Olivier de Kersausons Trimaran erneut mit Bruch

  • Andreas Fritsch
 • Publiziert am 02.03.2005

J. M. Liot DPPI / RivaCom Geronimo

In einem Interview direkt von Bord gab der französische Skipper des Maxi-Tris seine Aufgabe im Rennen um den Oryx-Cup bekannt. "Als wir begannen, das Boot härter ans Limit zu pushen, gab es laute krachende Geräusche aus dem bereits beschädigten Beam."

"Wir können nicht genau sagen, wo sich die neue Schadensstelle befindet - aber es ist ganz klar, dass der Rumpf irgendwo delaminiert. Unter diesen Umständen ist es das Sicherste, das Boot in den nächsten Hafen zu bringen. Wir sind sehr enttäuscht."

"Geronimo" wird wahrscheinlich nach Hobart segeln, damit der Schaden genauer untersucht und geklärt werden kann, wann und wo eine Reparatur am sinnvollsten ist.

Das Team um Olivier de Kersauson musste bereits in Australien einen Stopp einlegen, nachdem es eine Kollision mit Treibgut gegeben hatte und der vordere Beam an der Backbordseite beschädigt worden war. In einer rekordverdächtigen Zeit wurde der Schaden repariert, aber anscheinend nicht so perfekt wie erhofft.

J. M. Liot DPPI / RivaCom Geronimo

Damit sind beim Oryx Quest, dem neu geschaffenen Rennen für die großen Multihulls um die Welt mit Start und Ziel in Doha (Qatar), nur noch drei Boote im Rennen. An der Spitze liegt mit 1.300 Meilen Vorsprung Brian Thompsons "Doha 2006" (Ex-"Club Med"), gefolgt von David Scullys "Cheyenne" und Tony Bullimores "Daedalus".


Lesen Sie die YACHT. Einfach digital in der YACHT-App (iTunes und Google Play) oder bestellen Sie es im Shop als Abo oder Einzelheft:

iTunes Store Google Play Store Delius Klasing Verlag

Themen: EventsGeronimoOryx QuestRegatta

Anzeige