48. Rolex Fastnet Race
Offshore Team Germany startet mit Crew ins Fastnet-Rennen

Robert Stanjek und Crew starten am 3. August in den britischen Langstrecken-Klassiker. Allerdings nicht in der Imoca-Flotte, sondern im IRC-Feld

  • Tatjana Pokorny
 • Publiziert am 29.07.2019
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YACHT/Richard Langdon Offshore Team Germany startet mit Crew ins Fastnet-Rennen

YACHT/Richard Langdon "Einstein"-Skipper Robert Stanjek

Die "Einstein" steht vor ihrer ersten großen Bewährungsprobe mit dem Offshore Team Germany. Skipper Robert Stanjek startet mit dem Neuseeländer Conrad Colman als Navigator, der britischen Weltumseglerin Annie Lush als Pitfrau, Finn-Steuermann Phillip Kasüske als Grinder und Ian Smyth aus England als Vorschiffsmann in die 48. Auflage des Rolex Fastnet Race. Die Rolle des zusätzlichen Anbord-Reporters übernimmt Teammanager Jens Kuphal aus Berlin. Damit nutzt die Mannschaft die offizielle "Fully Crewed Imoca 60 Rule" und reiht sich in die IRC-Flotte ein.

Unter ihrem neuen Namen "Einstein" hat die Imoca unter deutscher Flagge inzwischen rund 2500 Seemeilen absolviert. "Wir wissen, dass das im Vergleich zu anderen Teams natürlich fast nichts ist", erklärt Robert Stanjek, "aber wir konnten das Boot schon in einer breiten Wind-Range testen. Rund Skagen hatten wir knapp unter 40 Knoten Wind, mussten auch einige kleinere Schäden verkraften. Wichtig ist, dass wir nun weiter unsere Hausaufgaben abarbeiten." Diese Mission wird im Fastnet Race fortgesetzt.

Offshore Team Germany Das Offshore Team Germany startet mit Skipper Robert Stanjek (l.) in das 48. Rolex Fastnet Race. Mit dabei sind Weltumseglerin Annie Lush, Conrad Colman (2.v.r., Neuseeland), Ian Smyth (2.v.l., Großbritannien) und Finn-Segler Phillip Kasüske (r.) vom Verein Seglerhaus am Wannsee

"Das Fastnet wird ein erster großer Test für uns", erklärt Teammanager Jens Kuphal. "Wir arbeiten daran, uns in den Imoca-Circuit einzugliedern. Aber für die Fastnet-Teilnahme in der Imoca-Gruppe fehlt uns aktuell noch die passende Segelgarderobe. Wir arbeiten Schritt für Schritt daran, uns in die Imoca-Flotte einzureihen." Für das Rolex Fastnet Race hofft die "Einstein"-Crew auf mittlere Winde. Stanjek sagt: "Dann sind wir in der Lage, das Boot richtig zu pushen. Wir nehmen das Ganze schon sehr ernst, werden aber situativ entscheiden, wann wir den Fuß vom Gas nehmen müssen. Es bleibt für uns ein fast neues Schiff und ein erster größerer Test."

YACHT/Richard Langdon Startet mit fünfköpfiger Crew in den britischen Langstrecken-Klassiker mit Rekordflotte: die Imoca "Einstein" unter deutscher Flagge


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Themen: EinsteinFastnet RaceOffshore Team GermanyRobert Stanjek

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