Regatta-News
Michel Desjoyeaux führt bei Figaro

46 Teilnehmer sind heute Morgen zur ersten Etappe des Einhand-Rennens gestartet

  • Mathias Müller
 • Publiziert am 08.08.2005

B. Stichelbeaut Effets Mer Michel Desjoyeaux

Schon nach wenigen Stunden des La-Solitaire-Afflelou-Le-Figaro-Rennens hat mit dem Franzosen Michel Desjoyeaux der Favorit die Führung übernommen.

390 Seemeilen müssen die 46 Teilnehmer des berühmten französischen Einhand-Rennens während der ersten Etappe von Perros-Guirec/Frankreich nach Bilbao/Spanien auf ihren 32 Fuß langen Bénetéaus zurücklegen. Schon morgen wird das Feld in der baskischen Stadt erwartet.

Am 12. August geht es für die Segler dann auf zur zweiten Etappe von Bilbao nach La Rochelle über 368 Meilen. Das komplette Rennen führt über vier Etappen und insgesamt 1.710 Seemeilen. Letzter Etappen- bzw. Zielhafen ist Port Bourgenay, wo das Feld am 26. August erwartet wird. Mit dabei ist auch erstmalig ein deutscher Segler. Der 36 Jahre alte Jörg Riechers will seine Fähigkeiten im Kampf gegen die zum größten Teil aus Frankreich stammende Konkurrenz ins Rennen werfen. „Le Figaro ist das wichtigste Rennen im Solo-Segeln“, meint der Hamburger. Es sei, so sagt er, so etwas wie die Weltmeisterschaft im Einhand-Segeln.

B. Stichelbeaut Effets Mer „Géant“

Schon nach wenigen Stunden hatte sich heute Morgen mit Michel Desjoyeaux („Géant“) der Favorit an die Spitze des Feldes gesetzt. Desjoyeaux, der von seinen Konkurrenten auch „Professor“ genannt wird, hat das Rennen schon zweimal (1992 und 1998) für sich entscheiden können. Das diesjährige Rennen ist bereits die neunte Teilnahme des Vendée-Globe-Siegers des Jahres 2000, bei der La Solitaire Afflelou Le Figaro.

Schon nach knapp zwei Stunden des Rennens war die britische Seglerin Samantha Davies mit ihrer „Skandia“ beim „Pierre-du-Chenal“-Leuchtturm auf Felsen aufgelaufen, nachdem ein Konkurrent, so sagt sie, ihr kein Wegerecht eingeräumt hatte. Nach kurzer Inspektion durch einen Renndirektor, beschloss die 30-Jährige, das Rennen weiterzuführen, weil keine unmittelbare Gefahr für das Schiff und somit auch nicht für sie besteht. In Bilbao muss die „Skandia“ jedoch geslippt werden, um den Schaden genauer zu betrachten und gegebenenfalls zu reparieren.


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Themen: EinhandEtappe einsFigaroFührungMichel Desjoyeaux

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