Regatta-News
Mastbruch

Der Open 60 "Hugo Boss" ist auf einem Überführungstörn von Melbourne nach Uruguay entmastet worden.

  • Carsten Kemmling
 • Publiziert am 21.02.2006

Das schwarze Boot von Alex Thomson ist zu einem der bekanntesten Botschafter für den Segelsport geworden, seit Bekleidungshersteller Boss großformatig mit ihm wirbt. Aber jetzt ist es in Schwierigkeiten.

In der Nacht von Sonntag auf Montag segelte "Hugo Boss" raumschots bei 25 Knoten Wind mit einem Reff im Groß und der kleinen Solent-Fock, als das Rigg von oben kam.

Neben Skipper Alex Thomson sind vier weitere Crewmitglieder an Bord. Niemand wurde verletzt. Über die Gründe des Mastbruchs ist noch nichts bekannt.

Zum Zeitpunkt des Unglücks war das Boot 1800 Meilen vom Festland entfernt. Es gelang, ein Notrigg zu stellen und inzwischen ist das Schiff wieder auf dem Weg nach Südamerika. Es soll Chile in 10 bis 15 Tagen erreichen.

Schon bei der Vendée Globe machte die "Hugo Boss" eher unglückliche Schlagzeilen, als nach einem Baumbruch das Deck beschädigt wurde und Thomson aufgeben musste.


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Themen: Alex ThomsonHugo Boss

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