Transat JV
"Mare" und "Macif" machen Druck

Das Transat Jacques Vabre serviert spannende Spitzenduelle: "Mare" bleibt dran an der führenden "GDF Suez", "Macif" attackiert "PRB"

  • Tatjana Pokorny
 • Publiziert am 14.11.2013

seaclear Transat Jacques Vabre 2013: "PRB" verteidigt die Imoca-Führung gegen die stark aufkommende "Macif"

So macht Regattasport Spaß: Das Transat Jacques Vabre serviert in dieser Woche spannende Spitzenduelle! Jörg Riechers’ Class 40 "Mare" lässt bei der Aufholjagd nicht locker. Zwar hatte die führende französische "GDF Suez" am Donnerstagmittag immer noch mehr als 40 Seemeilen Vorsprung, doch Riechers und sein Co-Skipper Pierre Brasseur zeigten sich optimistisch.

YACHT/N. Günter Jörg Riechers jagt mit Co-Skipper Pierre Brasseur die führende Class 40 "GDF Suez"

In einem Interview von Bord sagte Brasseur am Mittwoch: "Wir kämpfen darum, mit GDF Schritt zu halten und sind weiter gut dran. Der Wind hat nachgelassen, die See beruhigt sich. Wir werden also ein bisschen mehr Segelfläche hochziehen. Ich denke, 'GDF' (Red.: Schwesterschiff der 'Mare') ist mit einer etwas anderen Konfiguration gesegelt und war deshalb etwas schneller als wir. Wenn wir uns westlich positionieren können, sollten wir mit Madeiras Windschatten keine Probleme bekommen. Wir waren in den vergangenen Tagen vorsichtig, um Materialschäden zu verhindern. Wir und unser Boot sind in hervorragendem Zustand!" Vor der Drittplatzierten "ERDF  – Des Pieds et Des Mains" hatte "Mare" am Donnerstag mehr als 50 Seemeilen Vorsprung.

Bei den Imocas können die "PRB"-Skipper Vincent Riou und Jean Le Cam den langen Atem von François Gabart und Michel Desjoyeaux fast schon spüren. "Macif" hat nach ihrem Reparaturstopp schon wieder so viel verlorenen Boden gutgemacht, dass der Vorsprung der "PRB" auf Gabarts "Macif" auf zehn Seemeilen zusammengeschrumpft ist. "Momentan läuft es gerade gut, aber die Bedingungen sind nicht stabil", meldete Vincent Riou zweckoptimistisch von See. "Wir haben reichlich Arbeit, langweilen uns also nicht. Die Passatwinde sind mit unter 15, 20 Knoten nicht besonders stark. Schauen wir einmal, was inmitten der Kapverden geschieht. Es gibt die Möglichkeit, durch sie hindurchzufahren. Sie liegen 120 Grad zum Wind. Man kann auch unter ihnen vorbeisegeln …"

Jean-Marie Liot/DPPI Jagt die "Groupe Edmond de Rothschild": "Oman Air-Musandam"

Im Duell der beiden einzigen MOD70-Yachten "Groupe Edmond de Rothschild" und "Oman Air – Musandam" führen weiterhin die Franzosen, haben ihren Vorsprung auf 65 Seemeilen ausgebaut. Gut 2.245 Seemeilen haben die schnellen 70-Fußer nur noch bis in den brasilianischen Zielhafen Itajaí zu absolvieren, 3.472 Seemeilen liegen bereits hinter ihnen. Spitzenreiter der Multi-50-Wertung blieben am Donnerstag Erwan Le Roux und Yann Eliès auf "FenetréA Cardinal" Yves Le Blevecs und Kito de Pavants "Actual".


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Themen: BrasseurFrançois GabartMareMichel DesjoyeauxRiechersTransat Jacques VabreVincent Riou

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