Champions Cup
Lasersegler können es auch im Trio

Die Lasersegeler Kamrath/Buhl/Lewin gewinnen die Premiere um den Titel des Champions aller Meister in den olympischen Klassen

  • Lars Bolle
 • Publiziert am 04.10.2011

STG/Dietz Die "Champions Cup"-Sieger: Malte Kamrath, Oliver Lewin und Philipp Buhl

Am Wochenende segelten sieben der zehn olympischen Klassen vor Travemünde ihre Deutschen Meister aus. Die Veranstaltung litt nicht nur an Windmangel, sondern in einigen Klassen auch an Beteiligung, wie die Ergebnislisten zeigen. So waren, als Minusrekord, nur sechs Starboote am Start, wovon vier durch ihren Kaderstatus zum Starten verpflichtet waren. Terminüberschneidungen mit anderen Wettkämpfen waren der Grund für diese Teilnahmeschlappe.

Nicht viel besser präsentierten sich die 49er mit 14 Booten, die Frauen- und Männer-Meisterschaft für die Surfer wurde abgesagt, da der logistische Aufwand für nur ein Dutzend Starter nicht zu rechtfertigen war.

Die Match-Racer waren gar nicht vor Ort, sondern segelten vor Rostock.

Eigentlich werden die Deutschen Meisterschaften der olympischen Klassen im Jahr vor den Olympischen Spielen gemeinsam ausgetragen, um frühzeitig Medieninteresse zu generieren. Offenbar wird dies jedoch nicht von allen Klassenvereinigungen unterstützt.

Was medial möglich ist, zeigte das Sailing Team Germany mit der SAP-Präsentationssoftware. Die Medalraces und der Champions Cup wurden via Internet-Livestream so gut präsentiert und moderiert wie bislang kaum eine Segelveranstaltung in Deutschland.

Im Finale des ersten "Champions Cup" der olympischen Klassen gewann dann der frischgebackene Deutsche Meister im Laser Standard, Malte Kamrath mit Philipp Buhl und Oliver Lewin.

"Unser Start war nicht optimal, doch wir waren einen Tick schneller als die anderen. Da mein Trainer unser Boot getrimmt hat, musste ich nur noch steuern", freute sich Malte Kamrath nach dem Sieg beim Champions Cup, der nach dem Vorbild der YACHT Meisterschaft der Meister (letztes Oktoberwochenende) auf Booten vom Typ Laser SB3 gesegelt wurde.

Vom Start an war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der Crew um Malte Kamrath und den 470er Frauen mit Kathrin Kadelbach, Friederike Belcher und ihrem Trainer Tomas Stancyk. Die Frauen, die für den Champions Cup aus der gemischten 470er-Wertung herausgenommen und gesetzt wurden, sicherten sich den zweiten Platz vor den 49ern mit Erik Heil, Thomas Plößel und Hannes Baumann.

Die Deutschen Meister:
Malte Kamrath, Laser (48 Starter)
Franziska Goltz, Laser Radial (23)
Jan Kurfeld, Finn-Dinghy (42)
Heil/Plößel, 49er (14)
Polgar/Koy, Star (6)
Gerz/Follmann, 470er (32, nur gemischte Wertung, keine eigene Frauenwertung)
Lasse Klötzing, 2.4 mR (27)


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