Regatta
Junge Wilde und alte Meister

Am Sonntag fiel der Startschuss zur 50. Antigua Sailing Week. Neben den heißen Racern und der großen Bareboat-Flotte machen auch die Veteranen von sich reden

  • Pascal Schürmann
 • Publiziert am 02.05.2017
Sir Peter Harrison's Farr 115 "Sojana" holt den Sieg in ihrer Klasse beim English Harbour Rum Race an Tag 1 Sir Peter Harrison's Farr 115 "Sojana" holt den Sieg in ihrer Klasse beim English Harbour Rum Race an Tag 1 Sir Peter Harrison's Farr 115 "Sojana" holt den Sieg in ihrer Klasse beim English Harbour Rum Race an Tag 1

Paul Wyeth/pwpictures.com Sir Peter Harrison's Farr 115 "Sojana" holt den Sieg in ihrer Klasse beim English Harbour Rum Race an Tag 1

Die Jubiläums-Auflage der berühmt-berüchtigten Antigua Sailing Week (ASW), eines der größten und traditionsreichsten Segelfests in der Karibik, ist am Wochenende bei besten Bedingungen gestartet. Gemeldet haben über 150 Teams mit rund 1500 Seglern aus 32 Ländern. Mit dabei, insbesondere in den Bareboat-Klassen, sind zahlreiche deutsche Crews.

ASW/Paul Wyeth/pwpictures.com Der Start der Big Boats zum Feever Tree Race an Tag 2

Für Aufsehen sorgen naturgemäß die Big Boats, in diesem Jahr allen voran Sir Peter Harrisons Farr 115 "Sojana" und Jean-Paul Rivieres Finot 100 "Nomad IV". Doch auch in der Division B, in der sich die Chartercrews auf gewöhnlichen Charteryachten miteinander messen, geht es hoch her. Fast 50 Teams haben dafür gemeldet, mehr als die Hälfte davon hat Hartmut Holtmann über seine Agentur KH+P Yachtcharter an den Start gebracht.

Der deutsche Sailing Week-Veteran ist seit 1991 jedes Jahr mit vielen seiner Kunden dabei. Gut und gerne 500 Schiffe sind in der Vergangenheit unter der KH+P-Flagge bei der ASW gesegelt. "Dieses Jahr haben 160 Segler auf 25 Yachten über uns die ASW gebucht", berichtet Holtmann. "Einer davon ist Herbert Münzel, der zum 30. Mal dabei ist.”

ASW/Paul Wyeth/pwpictures.com Die Flotte der Bareboat-Yachten beim Feever Tree Race an Tag 2

Andere Segler verfügen über noch mehr ASW-Erfahrung. Der ein oder andere ist seit den frühen Jahren der ASW – die erste fand im Jahr 1968 statt – mit von der Partie. Darunter Geoffrey Pidduck und Sir Hugh Bailey, der die begehrte Lord Nelson Trophy für den Sieg über alles im Vorjahr gewann.

In diesem Jahr führt nach zwei von insgesamt fünf Renntagen bei den Big Boats mit drei Siegen "Sojana" vor Stuart Robinsons Swan 82 "Stay Calm" und "Nomad IV". In der Klasse Bareboat 1 hat sich Thomas Sparrer mit seiner Crew auf der Sun Odyssey 509 "KH+P Bavastro" mit drei Rennsiegen an die Spitze gesetzt. Die deutsche Frauencrew unter Skipperin Mareike Guhr belegt in der Klasse Bareboat 4 auf der Dufour 405 "KH+P Maxwell" momentan Rang drei.

Hier ein Video mit Eindrücken von den ersten Tagen der 50. ASW:

Auftakt zur 50. Antigua Sailing Week 2017


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