Monaco Globe Series
Imoca-Showdown vor Monaco: Joschke führt, Herrmann kämpft

Vor Monaco sind die Imocas los! Im 1300-Seemeilen-Rennen durchs westliche Mittelmeer führt an Tag 2 die Deutsch-Französin Isabelle Joschke mit Alain Gautier

  • Tatjana Pokorny
 • Publiziert am 04.06.2018
Die Imocas zu Gast in Monaco Die Imocas zu Gast in Monaco Die Imocas zu Gast in Monaco

Carlo Borlenghi (StudioBorlenghi) Die Imocas zu Gast in Monaco

Carlo Borlenghi (StudioBorlenghi) Das darf man wohl einen erstklassigen Zuschauer-Platz in der ersten Reihe nennen: der Start zur Monaco Global Series

Knapp zwei Seemeilen Vorsprung hatten sich Isabelle Joschke und Alain Gautier am Montagmittag vor ihren acht Verfolgern erarbeitet. Einen Tag nach dem Startschuss zur Monaco Global Series führten die Deutsch-Französin und ihr Co-Skipper auf "Monin" die Flotte entlang der Ostküste von Sardinien an. Auf ihrem Kurs zurück in den Start- und Zielhafen des rund 1300 Seemeilen langen Rennens von und nach Monaco saßen "Kilcullen Team Ireland" mit Skipperin Joan Mulloy und Thomas Ruyant dem Duo am dichtesten am Heck. Auf Platz drei folgten Fabrice Amedeo und Eric Péron auf "Newrest – Art et Fenêtre". Mit bereits gut 16 Seemeilen Rückstand kämpften Boris Herrmann und sein monegassischer Co-Pilot Pierre Casiraghi auf "Malizia" als Sechste um Anschluss an die Spitzengruppe, die zunächst einmal von zwei Frauen dominiert wird. Knapp 500 Seemeilen hatten die schnellen Imocas zu diesem Zeitpunkt noch zu absolvieren.

Hier geht es zum 2D-Live-Tracking des Rennens.

Der Clip vom ersten Tag der Langstrecke

Carlo Borlenghi (StudioBorlenghi) "Malizia" kämpft mit Boris Herrmann und Co-Skipper Pierre Casiraghi um Anschluss an die Spitzengruppe

Auf diesem Kurs rasen die Imocas 1300 Seemeilen durchs westliche Mittelmeer

Mit der Monaco Global Series wollen das Fürstentum Monaco und der Monaco Yacht Club ihren Ruf als Ausrichter hochkarätiger Segelregatten weiter stärken. Das Rennen markiert gleichzeitig den Auftakt zur neuen Imoca Globe Series, einer Reihe von Regatten, an deren Ende im Anschluss an die Vendée Globe 2020/21 der nächste Imoca-Weltmeister gekürt wird. Hinter der neuen Serie steht nicht nur die ambitionierte Imoca-Klassenvereinigung, sondern auch die Sport-Management-Gruppe OC Sport und Saem Vendée. Damit hat sich die so faszinierende wie expandierende Imoca-Klasse erstmals mit Regatta-Organisatoren zu einem mehrjährigen WM-Wettbewerb zusammengeschlossen. Insgesamt sechs bekannte Rennen ergeben den Kalender bis 2021. Höhepunkt wird mit der Vendée Globe die nächste Solo-Nonstop-Regatta um die Welt sein.

Carlo Borlenghi (StudioBorlenghi) Gastgeber Albert von Monaco begrüßt die Segler zur Monaco Global Series

Und damit nicht genug der spannenden Imoca-Nachrichten, denn die Klasse gilt weiterhin als heißer Kandidat für das Volvo Ocean Race. Dessen neue Inhaber und Manager von Atlant Ocean Racing, Richard Brisius und Johan Salén, sind mit den Imoca-Vordenkern im Gespräch und guter Hoffnung, zu einer Einigung schon für das bevorstehende Mannschaftsrennen um die Welt zu kommen.

Screenshot/Monaco Global Race Die Zwischenstände am Montagmittag

Screenshot/Monaco Global Race Der Kurs des Monaco Global Race


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Themen: Boris HerrmannImocaIsabelle JoschkeMaliziaMonaco Global SeriesMoninPierre Casiraghi

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