Jules Verne Trophy
"Idec Sport" passiert Kap Hoorn

Heute Morgen passierte das Team von Francis Joyon die magische Landmarke und geht auf die Verfolgung von "Spindrift 2" – es wird schwierig

  • Andreas Fritsch
 • Publiziert am 23.12.2015

Idec Sport Boris Herrmann, Kap Hoorn im Hintergrund

Mit nur fünf Seemeilen Abstand passierte die sechsköpfige Crew das Kap, das sie so viel Zeit gekostet hat. Kurz bevor sie es erreichten, blieb "Idec Sport" im Schwachwind hängen, und so konnte der große schwarze Rivale rund 230 Meilen zwischen sich und seinen Verfolger packen. Doch den Moment dürfte die Crew trotzdem genossen haben. Für Boris Herrmann war es bereits die vierte Passage der Landmarke.

Und der Start in den Atlantik sieht alles andere als ideal aus: Direkt um die Falklands warten erneut schwache Winde auf die Segler, das St.-Helena-Hoch reicht außerdem weit nach Westen, der Weg zum Äquator wird kein leichter. Da "Banque Populaire V" damals nach dem Kap relativ gut nach Norden kam, dürfte sich das Team wieder Rückstand auf den Rekord einhandeln.

Idec Sport Boris Herrmann, Kap Hoorn im Hintergrund

Das Team von Dona Bertarelli und Yann Guichard entschied sich für einen Kurs enorm dicht unter Land. Man darf gespannt sein, welche Route Francis Joyon einschlägt.

Spindrift am Kap Hoorn


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Themen: Boris HerrmannJules Verne TrophyKap Hoorn

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