News
Hochkarätiger Speed-Event am Bodensee

Das Volvo Champions Race startet dieses Wochenende in Konstanz

  • Jochen Rieker
 • Publiziert am 09.05.2003

4Sail Projects/N.Krauss Leichte Winde, große Stars: Tornados am ersten Wettfahrttag des Volvo Champions Race Konstanz

Die weltbesten Tornado-Segler, darunter Kat-Legende Mitch Booth, und ein gut besetztes 49er-Feld sorgen an der Seestraße mitten in Konstanz noch bis Sonntag für Regatta-Action der Extraklasse. Beim ersten von insgesamt drei Events im Rahmen des Volvo Champions Race geht es um jede Menge Preisgeld - und Renommee. 30 Crews in den beiden attraktivsten olympischen Klassen sind am Start.

Mit einem so bisher nicht realisierten Segelevent füllt der schwedische Autokonzern Volvo die Pause zwischen dem letzten und dem kommenden Volvo Ocean Race. In Deutschland initiierte das Team um PR-Chef Thomas Hanel gemeinsam mit der Hamburger Agentur 4sail Communications eine Einladungs-Regatta, die Spitzensport zum Anfassen bieten soll.

Die Kurse verlaufen in unmittelbarer Ufernähe. Tornados und 49er "parken" direkt neben den Veranstaltungs-Zelten. Bekannte Segelstars wie Roland Gäbler mischen sich vor und nach den Rennen wie selbstverständlich unter die Besucher.

Seit Donnerstag ist so rund um den Konstanzer Yachtclub ein Race Village entstanden, das nicht nur Lust zum Zuschauen macht, sondern auch die Möglichkeit für Kontakte und Gespräche mit den Besten der Speed-Szene schafft. Diese Nähe ist Teil des Pogramms. Sämtliche Rennen, die noch bis Sonntag dauern, werden von NDR-Segelexperte Andre Keil kommentiert und erläutert.

Vor allem im Tornado gelang es den Veranstaltern vom Start weg, ein hochklassiges Feld für den Event zu begeistern, das es vom Niveau her durchaus mit der Kieler Woche aufnehmen kann. Der Weltranglisten-Zweite, der Australier Darren Bundock, ist ebenso dabei wie das derzeit stärkste deutsche Team, Andrew Landenberger/Jojo Polgar, A-Cat-Weltmeister Nils Bunkenburg oder eben Roland Gäbler, der Olympiamedaillengewinner von Sydney, der es jetzt mit seinem erfahrenen Vorschoter Andreas John noch einmal wissen will.

Nach den ersten drei Rennen, die bei leichten Bedingungen stattfanden, führten am Freitag abend erwartungsgemäß Bundock/Ashby (10 Pkt.) vor Booth/Dercksen (15 Pkt.) und den überraschend starken, weil kaum trainierten Gäbler/John (22 Pkt.).

Bei den 49ern sind die Abstände an der Spitze wesentlich enger. Die ersten beiden Plätze sind eine Schweizer Angelegenheit, es führen die ehemaligen Meister Walser/Buettner vor Ruegge/Steiner. Das beste deutsche Team, Markus Baur und Max Groy, liegt noch in Schlagdsitanz auf Rang 4; die beiden Norddeutschen konnten die letzte Wettfahrt des ersten Regatta-Tages für sich entscheiden.

YACHT online berichtet bis Sonntag täglich gegen 19 Uhr vom Volvo Champions Race. Am Montag folgt eine ausführliche Analyse von der Auftaktserie in Konstanz, der zwei weitere Events folgen werden (in Schwerin vom 3. bis 6. Juli und Travemünde vom 9. bis 12. Oktober).


Lesen Sie die YACHT. Einfach digital in der YACHT-App (iTunes und Google Play) oder bestellen Sie es im Shop als Abo oder Einzelheft:

iTunes Store Google Play Store Delius Klasing Verlag

Themen: 49erBodenseeKonstanzRegattaRoland GäblerTornadoVolvo Champions RaceVolvo Ocean Race

Anzeige