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Highspeed-Spektakel in Starnberg

Zum Auftakt des Volvo Champions Race trifft sich am Wochenende die Weltspitze in 49er und Tornado am Starnberger See

  • Jochen Rieker
 • Publiziert am 02.06.2005

VCR Action zum Anfassen. Volvo Champions Race Auftakt in Starnberg

Im Süden von München wird es von heute an heiß hergehen. Beim Volvo Champions Race steht noch bis zum 5. Juni ein Kräftemessen der besten Teams in den schnellsten olympischen Bootsklassen bevor – und das unmittelbar in Ufernähe.

Es ist der Auftakt zur dritten Runde im Volvo Champions Race, und die Voraussetzungen für einen grandiosen Start sind bestens: Hochkarätige internationale Teams, vielversprechende Wind- und Wetterprognosen und das besondere Wettkampf-Format versprechen großen Sport.

Das Teilnehmerfeld bei den Tornados wird angeführt vom viermaligen Weltmeister Darren Bundock und Aaron Worall. An Nummer 2 gesetzt sind Roman Hagara und Hans Peter Steinacher aus Österreich, zweifache Goldmedaillengewinner. Ebenfalls am Start sind John Lovell und Charlie Ogletree (USA), die Silbermedaillengewinner von Athen, sowie die Fünftplatzierten der letzten Spiele, Mitch Booth und Herbert Dercksen aus den Niederlanden.

Deutsche Farben vertreten der dreifache Weltmeister Roland Gäbler mit seinem Vorschoter Gunnar Struckmann sowie Johannes Polgar/Florian Spalteholz und Tino und Niko Mittelmeier.

In der 49er-Klasse gehen unter anderem Rodion Luka und Christoph Sieber (Ukraine) an den Start, die Silbermedaillengewinner von Athen. Sie sind auch in Starnberg an Nummer 2 gesetzt. Das Boot mit der Nummer 1 trägt die deutschen Farben: Marcus Baur und Max Groy werden versuchen, ihren Vorjahressieg im VCR zu wiederholen. Aus Deutschland mit dabei: die Brüder Peckolt, die im vergangenen Jahr bereits mit sehr guten Leistungen auf sich aufmerksam gemacht hatten.

Im Vergleich zur Saison 2004 sind die Teilnehmerfelder mit jetzt 12 Startern pro Klasse kleiner geworden. Das erleichtert die Übersicht für die Fans und hilft, ein möglichst hohes Niveau zu gewährleisten — wichtig für die Fans, die das Champions race besonders wegen enger Regatten und spektakulärer Bilder schätzen.

Thomas Hanel von Veranstalter Volvo Car Germany spricht
nicht nur von der zuschauerfreundlichsten Segelserie präsentieren, sondern sieht das VCR inzwischen auch als bestbesetzten Event, den es jemals in Deutschland gab." Für das Wochenende rechnet er mit über 30.000 Zuschauern. Das Wetter scheint mitzuspielen: Mittlere Winde von 3 bis 4 Beaufort verheißen jede Menge Action.

So kommen Sie hin:

Der Starnberger See (zweitgrößter See Bayerns) liegt eine halbe Autostunde südlich von München vor traumhafter Alpenkulisse (Autoban Garmmisch, Ausfahrt Starnberg). Die Wettfahrten des Volvo Champions Race werden am Nordufer ausgetragen.

Für Zuschauer, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen, führt der Weg zur Regattastrecke vom S-Bahnhof Starnberg oder auch vom Dampfersteg aus innerhalb weniger Gehminuten über die Seepromenade bis zum Undosa-Park. Dort lässt sich das sportliche Geschehen direkt vom Ufer aus hautnah miterleben.


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Themen: GäblerStarnbergVolvo Champions Race

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