Regatta
Helga Cup findet am Wochenende mit einigen Neuerungen statt

Vom 1. bis 4. Oktober segeln Frauencrews beim dritten Helga Cup in Hamburg. Nicht nur wegen Corona ist in diesem Jahr einiges anders

  • Kristina Müller
 • Publiziert vor 7 Monaten
Kurze Rennen, schnelle Wechsel – das ist das bewährte Konzept der Frauenregatta Kurze Rennen, schnelle Wechsel – das ist das bewährte Konzept der Frauenregatta Kurze Rennen, schnelle Wechsel – das ist das bewährte Konzept der Frauenregatta

Lars Wehrmann Kurze Rennen, schnelle Wechsel – das ist das bewährte Konzept der Frauenregatta

43 Crews, Hygieneregeln und ein neues Regattaformat – das sind die Eckpfeiler des dritten Helga Cup, der am kommenden Wochenende, vom 1. bis 4. Oktober, auf der Hamburger Außenalster stattfinden soll.

Der Helga Cup ist die weltweit größte Frauensegelregatta und hat seit seiner ersten Austragung im Juni 2018 frischen Wind in die Frauensegelszene gebracht. Waren es vor drei Jahren über 260 Seglerinnen jeglichen Alters, aus diversen Bootsklassen und mit ganz unterschiedlichen seglerischen Vorkenntnissen, kamen 2019 schon fast 400 Frauen aus insgesamt 13 Nationen und quer durch alle Segelbereiche zu dem Regatta-Event nach Hamburg.

43 Crews am Start

Auch für dieses Jahr hatten im April bereits über 80 Teams gemeldet. Eigentlich sollte der Cup im Juni stattfinden, wurde aufgrund der Corona-Pandemie jedoch in den Herbst verschoben. Durch zahlreiche Reisebeschränkungen werden nun vor allem weniger Crews aus dem Ausland dabei sein als in den Vorjahren.

Doch mit über 40 gemeldeten Crews und damit an die 200 Seglerinnen ist die Resonanz auch trotz der veränderten Rahmenbedingungen ungebrochen gut. Viele Teams haben bei der Premiere vor drei Jahren Feuer gefangen und sind nun schon zum dritten Mal dabei.

Corona-Regeln an Land

YACHT/B. Scheurer Mit der Far East SV14 auf dem Wasser

Die Rahmenbedingungen werden in diesem Jahr allerdings andere sein: Das Hygienekonzept des veranstaltenden Norddeutschen Regatta Vereins sieht eine Maskenpflicht für all diejenigen vor, die sich auf dem Gelände bewegen.

Es wird keine Party und keinen Alkohol geben. Außenflächen werden großzügig mit Zelten überdacht, um möglichst viele Aufenthaltsmöglichkeiten im Freien für die Seglerinnen zu schaffen, die gerade nicht auf der Regattabahn segeln.

Neues Format auf Fareast S/V14

Gesegelt wird wieder in Vierercrews auf Booten vom Typ J/70. Außerdem steht auf dem Wasser eine Neuerung an: Auf Booten vom Typ Fareast S/V14 (Vorstellung in YACHT 20/2020) wird bei der Frauenregatta nun auch auf einer Inklusions-Bahn gesegelt.

Mit dabei sind unter anderem  Bahnrad-Olympiasiegerin Kristina Vogel sowie Kirsten Bruhn, dreifache Paralympics-Goldmedaillengewinnerin im Schwimmen. Kristina Vogel ist in diesem Jahr auch Schirmherrin des Helga Cups.

Zeitplan und Übertragung der Regatten

Abhängig von Wind und Wetter – und wohl auch von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie – ist der erste Start für Freitag, den 2. Oktober gegen 14.30 Uhr geplant. Am Samstag wird voraussichtlich ab 9.30/10 Uhr gestartet. Siegerehrung ist am Sonntag gegen 16 Uhr.

Die einzelne Rennen werden am Samstag und Sonntag im Internet auf www.helgacup.de , auf dem Youtube-Kanal "Helga Cup" und auf sportdeutschland.tv zu sehen sein.


Lesen Sie die YACHT. Einfach digital in der YACHT-App (iTunes und Google Play) oder bestellen Sie es im Shop als Abo oder Einzelheft:

iTunes Store Google Play Store Delius Klasing Verlag

Themen: AlsterCoronaFrauenregattaHamburgHelga Cup 2020

Anzeige