Regatta-News
Grogwetter zur Rum-Regatta

20.000 Menschen kamen nach Flensburg und feierten mit den Seglern die 26. Rum-Regatta

  • Christoph Schumann
 • Publiziert am 09.05.2005

Auf dem Weg zur Regatta kenterte in Höhe Glücksburger Yachthafen der Kutter "Fiasko" auf dem Weg zur Regatta. Fünf Segler wurden geborgen.

Am Ende der Rum-Regatta waren sich alle einig: So kalt war es noch nie gewesen in der 26-jährigen Geschichte der Oldtimer-Veranstaltung. Trotzdem war das traditionelle Treffen der vielen alten Segler ein Erfolg. Entgegen katastrophaler Wettervorhersagen blieb es über weite Strecken trocken.

Zur Preisverschleuderung gaben Schauspieler der Niederdeutschen Bühne ihr Stück "Piratenschiff" auf dem Ewer "Hans" zum Besten. Organisator Martin Schulz zeigte sich mit der Resonanz der Zuschauer zufrieden. "Sie fühlen sich durch das Theaterstück im Vorfeld besser eingebunden", ist er sich sicher.

Der Kulturpreis ging auch dank der Mitwirkung der Original ersten Kölner Piraten an die grüne "Pippilotta". 15 Rum-Flaschen à drei Liter erhielten die Retter der DLRG, die zusammen mit zwei Traditionsseglern die Besatzung der "Fiasko" gerettet hatten. Die Crew der "Fiasko" musste sich mit dem Schutzengelpreis, dem Bild "Die betenden Hände" von Dürer, zufrieden geben. Für den Rest der Flotte gab es Schrott (Platz eins), Rum (Platz zwei), Kartoffeln sowie ein Nähkästchen oder auch einen Klapptisch.


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Themen: EventsFlensburgRegattaRum-Regatta

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