Regatta-News
Flauer Start

190 Yachten dümpelten vor Las Palmas über die Startlinie der Atlantic Rally for Cruisers

  • Carsten Kemmling
 • Publiziert am 23.11.2004

Wenn die Bedingungen beim Start der ARC ein Vorgeschmack auf die gesamte Atlantik-Überquerung sind, dann werden wohl viele Crews das Weihnachtsfest an Bord erleben. 190 Yachten aus 23 Nationen hatten Schwierigkeiten bei Dünung und Flaute die Startlinie vor Las Palmas zu queren.

Am besten kam dieVolvo Ocean Race Yacht "Amer Sport One" weg, die erst in der Nacht vor dem Start in Las Palmas angekommen war und in letzter Minute den Sicherheitscheck beenden konnte. Sie jagt den Rekord von 11 Tagen und 13 Stunden, der 2003 von "Spirit", eine von zwei weiteren VOR 60 Yachten, aufgestellt wurde.

Aber auch die einzige in der Racer Division gestartete Deutsche Yacht "Haspa Hamburg" konnte sich mit ihrer jungen Crew vom Hamburgischen Verein Seefahrt bei den schwierigen Bedingungen früh in Szene setzen. Sie fiel dann aber nach einem Vorsegel-Wechsel zurück.

Die Riesen der Flotte gingen zehn Minuten nach den Racern über die Linie, allen voran der 115 Fuß lange Zweimaster von Peter Harrison. Der britische Milliardär, der gerade das Ende seines America's Cup Syndikat angekündigt hat, will sich beim Atlantik-Törn von den frustrierenden Sponsor-Gesprächen erholen.

Die Masse der Yachten ging detulich später über die Linie. Viele Fahrtencrews warfen den Motor an, um dem Gedränge zu entkommen. Selbst eine halbe Stunde nach dem Start trieb das Gros des Feld noch in der Nähe des von der spanischen Marine eingesetzen Startschiffes.

2.700 Seemeilen liegen vor den Crews bis sie St.Lucia in der Karibik erreicht haben. Die meisten werden nach 16 bis 21 Tagen erwartet.

http://arc.worldcruising.com/en/


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Themen: ARCAtlantic Rally for Cruisers

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