Vendée Globe
Fischerboot rammt „Hugo Boss“

Mastbruch uns schwere Schäden auf Alex Thomsons radikalem Open 60 nach Kollision vor Starthafen. Teilnahme an Mega-Regatta gefährdet

  • Simon Ribnitzky
 • Publiziert am 17.10.2008

onEdition Hugo Boss mit Skipper Alex Thomson

Ein 60 Fuß langer Fischkutter rammte gegen 2:30 Uhr Ortszeit den Open 60 „Hugo Boss“ des Briten Alex Thomson. Das Schiff verlor dabei den Mast. Die Teilnahme des Mitfavoriten bei der Vendée Globe ist nach dem Unfall fraglich.

Ersten Berichten zufolge ereignete sich die Kollision zwei Seemeilen vor dem Hafen von Les Sables d’Olonne, wo am 9. November der Startschuss für die Einhandweltregatta Vendée Globe fällt.

Bisher ist unklar, wie es zu dem Unglück kommen konnte. Die „Hugo Boss“ hatte die Beleuchtung eingeschaltet, auch Radar und AIS-System waren aktiv.

Der Open 60 wurde nach Les Sables d’Olonne geschleppt. Neben dem Mast ist auch die Steuerbordseite des Rumpfes beschädigt. Das Schiff soll nun genauer auf Schäden untersucht werden. „Ich bin am Boden zerstört, aber ich bin froh, dass niemand verletzt wurde“, sagte Thomson.


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Themen: Hugo Boss

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