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Favoritensiege beim Volvo Champions Race Leipzig

Überraschungserfolg für Mittelmeier-Brüder: Platz 4 im Tornado hinter Altmeister Gäbler - Baur/Groy 3. im 49er

  • Jochen Rieker
 • Publiziert am 04.07.2005

VCR Siegerehrung der Tornados: Bundock / Ashby siegen, Gäbler / Raupach werden Dritte

Die australischen Tornado-Segler Darren Bundock und Glenn Ashby haben die zweite Etappe des Volvo Champions Race auf dem Cospudener See in Leipzig für sich entschieden. "Bundee", seines Zeichens viermaliger Weltmeister der Tornado-Klasse, und sein Vorschoter Glenn Ashby mussten am Schlusstag auf dem Cospudener See allerdings noch kämpfen.

Die Verfolger Peder Ronholt und Mads Möller aus Dänemark machten in drei Wettfahrten bei guten Windbedingungen mit Platz 4, 2 und 3 gewaltig "Boden gut" und kamen den Australiern bedrohlich nahe. Platz drei sicherte sich Roland Gäbler mit seinem erst 13 Jahre alten Leipziger Ersatz-Vorschoter Marcus Raupach.

Die größte Überraschung des Tages lieferten allerdings die beiden jungen Baden-Württemberger Tino und Niko Mittelmeier (Überlingen), die bei auffrischendem Wind mit drei Tagessiegen den Löwenanteil des Applauses am Strand einheimsten. Die Brüder segelten der versammelten internationalen Konkurrenz einfach auf und davon und beendeten die zweite Etappe des Volvo Champions Race auf Platz vier.

In der 49er-Klasse war der Olympiazweite von Athen, Rodion Luka (Ukraine) mit seinem dänischen Vorschoter Peter Krueger, eine Klasse für sich und entschied das Event überlegen für sich. Der ukrainische Top-Segler kam mit den Leichtwind-Bedingungen in Leipzig exzellent zurecht und unterstrich erneut seine Spitzenstellung im Segelsport.

Luka engagierte für das Leipziger Segel-Event den Dänen Peter Krueger. In Starnberg war der Österreicher Christoph Siebert für Lukas verhinderten Vorschoter George Leontschuk eingesprungen. Platz zwei ging in Leipzig an die jungen Österreicher Nico Delle-Karth und Nikolaus Resch, die auf dem Cospudener See sehr konstante Rennen ablieferten. Die Europameister Marcus Baur (Kiel) und Max Groy (Fleckeby) wurden Dritte und damit beste Deutsche der Klasse.

Das zweite deutsche Top-Team — die Hamburger Brüder Jan-Peter und Hanes Peckolt — segelte seiner gewohnten Form hinterher, haderte indes nicht, sondern beide freuten sich über das große Zuschauerinteresse. "Wir haben pausenlos Fragen beantworten müssen," so Hannes Peckolt, "die Besucher wollten alles genau wissen über unsere Boote."

Insgesamt strömten 24.000 Zuschauer an den Nordstrand des Cospudener Sees, um die Weltelite des Segelsports erstmals in der sächsischen Metropole zu erleben und abends im Partyzelt zu feiern und das Feuerwerk über dem See zu genießen. "Uns hat Leipzig Spaß gemacht," so Thomas Hanel, Mitglied der Geschäftsleitung Volvo Car Germany, "und wir hoffen, dass wir auch den Leipzigern Spaß gemacht haben."

Ergebnis Volvo Champions Race Leipzig

Tornado-Klasse, Endstand nach 10 Wettfahrten:

1. Darren Bundock / Glenn Ashby (Australien), 21 Punkte
2. Peder Ronholt / Mads Möller (Dänemark), 24 Punkte
3. Roland Gäbler (Tinglev) / Marcus Raupach (Leipzig), 30 Punkte
4. Tino und Niko Mittelmeier (Überlingen), 32 Punkte
5. Mitch Booth / Herbert Dercksen (Niederlande), 33 Punkte
6. Jordanis Paschalidis / Konstantinos Trigonis (Griechenland), 36 Punkte
7. Johannes Polgar (Kiel) / Taylor Booth (Niederlande), 47 Punkte
8. Carolijn Brouwer (Niederlande) / Sebastian Godefroid (Belgien), 51 Punkte

49er-Klasse, Endstand nach 10 Wettfahrten:

1. Rodion Luka (Ukraine) / Peter Krueger (Dänemark) 22 Punkte
2. Nico Delle-Karth / Nikolaus Resch (Österreich), 28 Punkte
3. Marcus Baur (Kiel) / Max Groy (Fleckeby), 31 Punkte
4. Peter und Sören Hansen (Dänemark), 34 Punkte
5. Allan Norregard / Jonatan Age Persson (Dänemark), 35 Punkte
6. Athanasios Pachoumas / Dimitros Benakis (Griechenland), 47 Punkte
7. Christoffer Sundby / Frode Bovim (Norwegen), 49 Punkte
8. Jonas Warrer / Martin Kirketerp (Dänemark), 51 Punkte


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Themen: 49erBaurGäblerTornadoVolvoVolvo Champions Race

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